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Edeka-Stiftung spendiert Hochbeet Quakenbrücker Krippenkinder ziehen ihr eigenes Gemüse

Von Christian Geers | 11.06.2018, 12:32 Uhr

In diesem Jahr können die Jungen und Mädchen in der Kinderkrippe der Kindertagesstätte St. Sylvester ihr eigenes Gemüse ernten. Möhren, Rote Beete, Mangold, Gurken und Salat wachsen bei diesem Wetter prächtig in dem 1,20 mal 1,90 Meter großen Hochbeet, das nun Teil ihres Spielplatzes ist und unter einem mächtigen Baum steht.

Setzlinge, Saatgut und das Hochbeet stellte die Edeka-Stiftung zur Verfügung, die mit Patricia und Max gleich zwei versierte Mitarbeiter mit dem grünen Daumen zur Aufbau- und Pflanzaktion nach Quakenbrück geschickt hatte.

Idee der Edeka-Stiftung

Zusammen mit den zehn Jungen und Mädchen aus den Gruppen „Kunterbunt“ und „Farbenfroh“ und den Erzieherinnen pflanzten sie das junge Gemüse ein. Zuvor richteten sie das Hochbeet her, mussten dafür manchen Klumpen Pflanzerde zerdrückten und dann mit den Fingern kleine Löcher für Pflanzen ausheben. Die Quakenbrücker Kindertagesstätte beteiligt sich erstmals am Projekt „Gemüsebeete für Kids“, das die Edeka-Stiftung aufgelegt hat. Ziel ist, den Kindern auf spielerische Art zu vermitteln, woher Lebensmittel stammen und wie eine gesunde Ernährung aussehen kann.

Die Patenschaft übernahm der Edeka-Markt in Quakenbrück. Dessen Marktleiter Nicolai Werle spendierte den Nachwuchsgärtner am Ende der einstündigen Pflanzaktion einen süßen Apfel und überreichte ihnen eine Urkunde. Die Schürzen und Gießkännchen bleiben in der Kita, denn das Hochbeet wird in den kommenden Jahren immer wieder bepflanzt.

Tägliche Pflege nötig

Zunächst heißt es aber für die Jungen und Mädchen, täglich nach dem Rechten zu schauen, das Beet zu pflegen, bei Bedarf Unkraut zu jäten und bei diesem Wetter täglich zu wässern, damit das Gemüse aus dem kleinen Garten in den kommenden Wochen prächtig heranwächst und sie buchstäblich die Früchte ihrer eigenen Arbeit ernten können.