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Beschlüsse gefasst Nortruper Rat gibt Geld für Heimathaus und Jugendforum

Von Josef Pohl | 21.12.2014, 19:00 Uhr

 Wie ist die Jugend vor Ort für das Thema Politik zu gewinnen? Mit dieser Frage befasste sich auch der Rat der Gemeinde Die Fraktionen einigten sich darauf, ein Jugendforum ins Leben zu rufen und dafür auch Mittel im Haushalt 2015 bereitzustellen. Geld fließt außerdem auch für die Gaststätte im Heimathaus.

Wie Bernd Kettmann, Sprecher der CDU/FDP-Gruppe, in der jüngsten Ratssitzung erklärte, sei ab dem kommenden Jahr ein Treffpunkt für Jugendliche geplant, um den Nachwuchs für Politik vor Ort zu begeistern. Wichtig sei es aber, dabei die Bedürfnisse der Jugendlichen aufzugreifen. Diese Treffen sollten parteiübergreifend und die Gespräche neutral geführt werden. Rieke Diersing-Espenhorst und Norbert Krull werden für die CDU/FDP-Gruppe in einem Arbeitskreis zur Vorbereitung eines Jugendforums mitwirken.

Auch Karl-Heinz Budke (SPD/Grüne-Gruppe) betonte noch einmal, wie wichtig es sei, die Jugendlichen vor Ort zu erreichen. Ein Jugendforum sei nichts Neues, auch seine  Fraktion halte dies aber für den richtigen Weg. 1000 Euro im Haushalt für das kommende Jahr für diesen Zweck bereitzustellen bewertete er als positives Signal, erinnerte aber zugleich an die politische Neutralität des Jugendforums. Neben Budke wird sich auch Stefan Peters aus der Gruppe SPD/Grüne im Arbeitskreis einbringen. Bürgermeister Leonhard Renze (CDU) wünschte dem neuen Gremium viel Erfolg bei seiner Arbeit.

Eine erfolgreiche Tätigkeit wünschten unisono alle Vertreter des Rates auch der Pächterin vom „Alten Gasthaus Kühst“ im Heimathaus. Diese hatte einen Antrag an die Gemeinde gestellt, Kosten für einen neuen Boden im kleinen Saal mit zu übernehmen. Der PVC-Fußboden sei keineswegs mehr zeitgemäß, ergänzte Karl-Heinz Budke. Das habe eine Ortsbegehung ergeben, bei der die Pächterin ihr Konzept vorgestellt habe. Da es sich bei dem Heimathaus um ein gemeindeeigenes Objekt handele, sei es aus Sicht aller Ratsmitglieder durchaus angebracht, dort 3000 Euro zu investieren.

„Wir haben einen Pächter gefunden und möchten ihn auch längerfristig halten“, sah Bernd Kettmann hier ebenfalls eine Notwendigkeit für die Gemeinde, auch finanziell  aktiv zu werden. Parallel gebe es weitere Investitionen in dem Gasthaus, so Bürgermeister Renze, die auch von einer Brauerei mitgetragen würden.