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50 Fahrer bei Langstreckenrennen Formel-1-Atmosphäre im Miniformat in Quakenbrück

Von Heinz Benken | 17.07.2014, 13:49 Uhr

Zu einem zweitägigen Langstreckenrennen für Mannschaften hatte das RC Racing Team Quakenbrück auf sein Gelände am Eichenring in Quakenbrück eingeladen. An den Start des Premierelaufs gingen 50 Fahrer mit ihren Buggys.

Die Modellrennbahn war nach den heftigen Regenfällen vom Club wieder in einen ausgezeichneten Zustand gebracht worden und soll künftig noch erweitert werden. Hinzu gekommen sind bereits eine Steilwand und weitere Bodenwellen.

So konnten die Besucher und Fahrer aus dem Norden und Westen Deutschlands und aus den Niederlanden an beiden Renntagen Formel-1-Atmosphäre „en miniature“ schnuppern. Der Gastgeber konnte dank seiner guten Nachwuchsarbeit auch einige Jugendmannschaften ins Rennen schicken.

Die rasend schnellen Buggys mussten per Fernsteuerung die Modellautorennstecke am Eichenring mit ihren vielen Kurven, Bodenwellen und Sprunghügeln bewältigen. Ziel des Teamrennens war es, möglichst viele Runden im Quintett zu erreichen.

Die Rennbuggys, die bei den Off-Road-Rennen eingesetzt werden, gleichen auf den ersten Blick den Formel-1-Rennwagen, sind aber um ein Achtel kleiner. Sie haben einen permanenten Allradantrieb, drei Differenziale und Scheibenbremsen.

Die kleinen 3,5-Kubikzentimeter-Verbrennerautos sind zwischen drei und vier Kilogramm schwer und erreichen bis zu 80 Stundenkilometer. Die „Fahrer“ der Buggys sitzen aber nicht im Cockpit, sondern steuern ihre gut 40 Zentimeter langen Rennbuggys mit ihrer Fernsteuerung über die Piste. Anders als bei der Formel 1 müssen die Fahrer die Wartung ihrer Fahrzeuge selbst übernehmen. Auch Felgen, Reifen, Motoren, Tuningteile und weiteres Zubehör werden mit viel Können und Sorgfalt am Fahrzeug angebracht.

Nach dem achtstündigen Langstreckenrennen mit beachtlicher Zuschauerkulisse stand mit dem Bremer Team von Abdullah Kilic der Sieger fest. Das Quakenbrücker Team Wanning wurde Zweiter.