Reaktion auf neue Strukturen Stuhr soll neue Rettungswache bekommen

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In Stuhr sollen Rettungswagen bald zentral stationiert werden. Symbolfoto: Ludger JungeblutIn Stuhr sollen Rettungswagen bald zentral stationiert werden. Symbolfoto: Ludger Jungeblut

Stuhr. Die Stuhrer Politik beschäftigt sich in der kommenden Woche mit dem Bau einer neuen Rettungswache. Ohne sie wären einige Ortsteile künftig schlecht versorgt.

Stuhr braucht eine neue Rettungswache, damit auch künftig Rettungswagen alle Gemeindeteile in der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 15 Minuten erreichen können. Dies wird aus den Unterlagen für die Sitzung des Gemeinderats am kommenden Mittwoch deutlich.

Zentrale Wache bevorzugt

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte beantragt, eine Rettungswache in einem der westlichen Teile der Gemeinde zu bauen. Die Verwaltung sieht den Bau einer Wache zwar auch als notwendig an, hält sich in ihrem Beschlussvorschlag aber an die Empfehlung des Ausschusses für Verkehr, Ordnung und Soziales, einen zentralen Standort zu bevorzugen. Auch der Landkreis favorisiert eine zentrale Wache.

Reaktion auf neue Strukturen nötig

In diesem Jahr wird es nach Darstellung der Verwaltung einige Änderungen in der Rettungsdienststruktur im Norden des Landkreises Diepholz geben: Mitte Mai wird die neue Rettungswache in Weyhe-Leeste in Betrieb genommen, in Syke wird es künftig eine eigenständige Rettungswache geben und auch die Rettungswache Brinkum wird ab Juli von der Rettungsdienst Landkreis Diepholz GmbH eigenständig betrieben.

Varrel und Groß Mackenstedt zu weit entfernt

Der Standort aus Brinkum sei nicht optimal, da die vorgeschriebene Hilfsfrist von 15 Minuten in den westlichen Gemeindeteilen wie Varrel und Groß Mackenstedt nicht eingehalten werden kann. „Der Landkreis ist deshalb an einer Verlegung an einen an zentraler Stelle in der Gemeinde gelegenen Ort sehr interessiert und für Vorschläge offen“, so die Verwaltung. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass der einwohnerstärkste Ortsteil Brinkum gut erreicht werden kann. In welcher Form die Wache betrieben wird, ob durch den Landkreis, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr oder einem privaten Investor, ist noch offen. Eine Umsetzung sei für 2018 realistisch.


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