Vier neue Stadthäuser entstehen Bauprojekt an Varreler Landstraße schreitet voran

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An der Varreler Landstraße 44 hat der Bau von vier Stadthäusern mit 32 Wohneinheiten begonnen. Foto: Dirk HammAn der Varreler Landstraße 44 hat der Bau von vier Stadthäusern mit 32 Wohneinheiten begonnen. Foto: Dirk Hamm

Varrel. Ein Baukran thront seit Kurzem über der bisherigen Gewerbebrache an der Varreler Landstraße 44. Auf dem Grundstück zwischen Linaweg und Meenheit geht es sichtbar voran, erste Baugruben sind ausgehoben worden.

Ein großes Baustellenschild gibt Auskunft darüber, welche Objekte an dieser Stelle in der kommenden Zeit hochgezogen werden sollen: Eine Objektgesellschaft zweier Bauunternehmen plant die Errichtung von vier hochwertigen Stadthäusern mit jeweils acht Eigentumswohnungen. „Im Frühjahr 2018 werden wir fertig“, sagt Volker Meyer, Geschäftsführer der neben der Firma Holzkamm aus Verden zur Hälfte an der Objektgesellschaft beteiligten Kathmann Projekte GmbH aus Bremen auf Nachfrage.

Bebauungsplan musste geändert werden

Nach Angaben von Holger Schmidt, bei der Oldenburgischen Landesbank in Syke mit der Vermarktung der Stadthäuser betraut, war ursprünglich das Ziel angepeilt worden, dass die Käufer oder Mieter zu Weihnachten 2017 einziehen können. Die Verzögerung hat sich dadurch ergeben, dass die erforderliche Änderung des Bebauungsplans „Varreler Landstraße“ in den politischen Gremien aufgehalten worden war. Erst am 14. Dezember passierte der Bebauungsplan den Rat.

Lösung für Entwässerungsproblem gefunden

Einer der Knackpunkte war die von einigen Ratsmitgliedern für unzureichend erachtete Lösung hinsichtlich der Oberflächenentwässerung auf dem vergleichsweise hoch gelegenen Grundstück. Laut Volker Meyer wurden mehrere Gutachten erstellt, um eine Lösung zu finden. Demnach soll das Wasser in vier Muldenbereichen auf dem Grundstück versickern, eine Einleitung in den östlich angrenzenden Wasserzug erfolgt nicht. Lediglich zur derzeit auf der Baustelle vorgenommenen Grundwasserabsenkung sei die Genehmigung erteilt worden, Wasser in den Graben zu pumpen.

Vertrieb der Objekte schon weit fortgeschritten

Nach Angaben von Holger Schmidt sieht das Konzept für die Stadthäuser pro zweigeschossigem Gebäude plus Dachgeschoss acht Zwei- und Dreizimmerwohnungen mit einer Fläche zwischen 57 und 87 Quadratmetern vor. Die Erdgeschosswohnungen böten zusätzlich einen Gartenanteil. Jedes der Stadthäuser verfüge über einen Aufzug. Alle der mit Fußbodenheizung ausgestatteten Wohnungen seien barrierearm konzipiert.

Der Vertrieb der Objekte ist laut Schmidt „weit fortgeschritten“. Mehrere Wohnungen stünden jedoch noch zum Verkauf. Zwar liegen auch bereits einige Mietanfragen vor, so Schmidt, doch solle zunächst der Verkauf an Investoren und Selbstnutzer abgeschlossen werden.


Nähere Auskünfte zu den Objekten erteilt Holger Schmidt unter Telefon (04242)959219

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