Nach dem Tod von Helmut Frank Sommerfestival in Varrel geht wie geplant über die Bühne

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Immer nah dran an Künstlern wie Anne Haigis: Helmut Frank ist am Donnerstag verstorben.Archivfoto: Dirk HammImmer nah dran an Künstlern wie Anne Haigis: Helmut Frank ist am Donnerstag verstorben.Archivfoto: Dirk Hamm

Varrel. Das Sommerfestival auf Gut Varrel läuft trotz des Todes von Organisator Helmut Frank wie geplant. Lediglich das Fußballtennis wurde abgesagt.

Das ab Freitagabend geplante Sommerfestival auf Gut Varrel wird vom Tod seines Begründers Helmut Frank überschattet. Die achte Ausgabe der Musik- und Sportveranstaltung für den guten Zweck ist aber nicht gefährdet, hat Axel Freuer, zweiter Vorsitzender des ausrichtenden Vereins „A Heart for Stuhr“, bestätigt: „Das Festival findet auf alle Fälle wie geplant statt. Helmuts Familie und Freunde sind sich sicher, dass das sein Wunsch gewesen wäre.“ Frank war am Donnerstag im Alter von 63 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben.

Eine Veränderung im Ablauf der dreitägigen Veranstaltung wird es allerdings geben, kündigte Freuer an: Das Fußballtennisturnier am Samstagnachmittag fällt aus. „Da hat so viel Manpower von Helmut drin gesteckt, das hätten wir nicht mehr geschafft, zu organisieren“, begründete Freuer die Absage.

Bon-Jovi-Show zum Auftakt am Freitagabend

Ansonsten soll alles nach Plan über die Bühne gehen: Am Freitagabend beginnt das Festival um 20 Uhr mit einer Bon-Jovi-Show der Coverband Bounce. Anschließend wollen die Sänger Nathalie Dorra und Ole Feddersen, bekannt aus Udo Lindenbergs Panikorchester, mit ihrer Band nu addition das Publikum begeistern.

Am Samstag steht ebenfalls ab 20 Uhr zunächst die Bruce-Springsteen-Tribute-Band Bosstime auf der Bühne. Dann präsentiert Ray Wilson mit einem Rock- und Klassikensemble die größten Hits seiner Ex-Band Genesis. Eintrittskarten sind für 30 Euro pro Abend vorab im Bürgerbüro des Rathauses Stuhr sowie über Nordwest-Ticket, Telefon (0421)363636, erhältlich. Am Sonntag klingt das Festival ab 10 Uhr mit dem Hobby-Halbmarathon-Staffellauf und einem Frühschoppen aus.

Mit 19 Jahren erste Konzerte veranstaltet

Bereits mit 19 Jahren hat Helmut Frank in seiner Heimatstadt Bremerhaven seine ersten Konzerte organisiert. Der gelernte Speditionskaufmann machte sich 1980 selbstständig und baute in Bremen das Transportunternehmen Acos auf. Als Vorsitzender von „A Heart for Stuhr“ hat der in Heiligenrode heimisch gewordene „Truck ’n’ Roller“, wie Helmut Frank sich am liebsten bezeichnete, zahlreiche Stars der Rock- und Soulszene von Carl Carlton und Julia Neigel bis Edo Zanki und Inga Rumpf nach Stuhr geholt.


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