Labyrinth am Autobahndreieck Stuhr Auf verschlungenen Wegen durch den Maisirrgarten

Von Dirk Hamm

Ganz schön gruselig geht es bei einigen Mottonächten im Maislabyrinth in Groß Mackenstedt zu. Die nächste Gespensternacht ist für den 15. August geplant. Der Irrgarten ist dann bis 24 Uhr geöffnet. Foto: C. Hüneke-ThielemannGanz schön gruselig geht es bei einigen Mottonächten im Maislabyrinth in Groß Mackenstedt zu. Die nächste Gespensternacht ist für den 15. August geplant. Der Irrgarten ist dann bis 24 Uhr geöffnet. Foto: C. Hüneke-Thielemann

Groß Mackenstedt. Bis zum 6. September ist das Maislabyrinth in Groß Mackenstedt täglich geöffnet. In Handarbeit ist ein knapp fünf Kilometer langes Gängesystem angelegt worden.

Hier ist es keine Schande, sich zu verirren: Seit Kurzem hat das an der Delmenhorster Straße unmittelbar südlich des Autobahndreiecks Stuhr gelegene Maislabyrinth wieder täglich seine Pforten geöffnet.

Als die Maispflänzchen noch klein waren, wurde das Labyrinth nach Angaben der Betreiber des Irrgartens, der Familie Kuhlenkamp, in Handarbeit ausgehackt. Landwirt Hans-Dieter Kuhlenkamp hat dazu auf Millimeterpapier ein knapp fünf Kilometer langes Gängesystem für den Verwirrspaß konzipiert. Die Wege sind sorgsam mit Stroh ausgelegt worden, somit droht nach Regengüssen kein Versinken im Matsch à la Wacken.

In der Plantage nebenan können Besucher Heidelbeeren pflücken

Versteckt im Mais liegen zwölf Stempel- und Fragestationen. Wer alle gefunden und die Fragen zum Thema „Faszinierende Tierwelten“ beantwortet hat, nimmt an einer Verlosung teil.

Nach dem Spaziergang durch den Irrgarten bietet das Mini-Strohlabyrinth für die Kleinen noch eine Gelegenheit zum Toben. Auch Pavillons am Maisfeldrand und das Freiluft-Heidelbeercafé laden zum Verweilen ein. In der angeschlossenen Heidelbeerplantage können die Besucher sich als Pflücker betätigen und ihre Eimer befüllen.

Wilder Westen und Gruselnächte im Maislabyrinth

Das Maislabyrinth ist bis zum 6. September täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, samstags bis 24 Uhr. Dann sollte für Nachtwanderungen an eine Taschenlampe gedacht werden. Letzter Einlass ist jeweils anderthalb Stunden vor Schließung.

Die Samstagabende stehen jeweils unter einem anderen Motto. Gäste, die den Irrgarten in entsprechender Verkleidung betreten, sichern sich eine Ermäßigung des Eintritts. Am kommenden Samstag sind im „Wilden, wilden Westen“ somit Cowboys und Indianer im Vorteil. Am 15. August ist eine Grusel- und Gespensternacht geplant, weitere folgen am 29. August und 5. September. Der Eintritt ist gestaffelt, Erwachsene zahlen vier Euro, für Kinder unter sechs Jahren ist der Einlass kostenfrei.