Überlegungen der Verwaltung Werden Sporthallen in Stuhr auch in den Sommerferien geöffnet?

Von Katharina Schmidt


Daniel Reinhardt/dpa(Symbolfoto)

Stuhr. Wochenlang mussten die Turnhallen geschlossen bleiben. Nachdem das Land Niedersachsen die Corona-Beschränkungen gelockert hat, gelten jetzt aber neue Spielregeln. Die Hallen sind wieder geöffnet – und die Gemeinde Stuhr zieht in Erwägung, daran auch in den Sommerferien nichts zu ändern.

Normalerweise sind die Sporthallen in den Sommerferien geschlossen. Da aber in letzter Zeit so viele Trainingseinheiten ausgefallen sind und Gruppen aufgrund der Abstandsregelungen unter Umständen aufgesplittet werden müssen, überlegt die Verwaltung, in diesem Jahr eine Ausnahme zu machen. Inwiefern das möglich sei, hänge auch mit der Organisation der Grundreinigungen zusammen, erklärt Ann-Kathrin Dannemann. Sie leitet bei der Gemeinde den Fachdienst Bildung, Sport und Jugend. 

Selbst Belegungspläne entwickeln

Nicht nur in den Ferien möchte die Gemeinde den Vereinen zusätzliche Zeiten zum Trainieren verschaffen. „Der Schulsport ist derzeit ausgesetzt“, erläutert Dannemann. Folglich können die Vereine bereits ab 14 Uhr in die Hallen – zu einer Zeit, in der diese unter normalen Umständen noch den Schülern vorbehalten wären. Die Sportvereine müssen selber entsprechende Belegungspläne entwickeln.

Freude bei Sportvereinen

„Die Sportvereine freuen sich. Das habe ich schon deutlich vernommen, dass es wieder losgehen kann“, erzählt die Fachdienstleiterin. Einige würden bereits an umfangreichen Hygienekonzepten arbeiten.

Keine Warteschlange vor der Halle

Es gibt viel zu beachten: Die Umkleiden und Duschen dürfen nicht genutzt werden. Auch eine Warteschlange vor der Halle gilt es zu vermeiden. Und der Sport muss kontaktlos und mit einem Mindestabstand von zwei Metern erfolgen. Im Gegensatz zu Sporthallen dürfen Vereinsheime noch nicht wieder öffnen.


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