Herbstkonzert in Stuhr Klassische Philharmonie Nordwest begeistert auf Gut Varrel

Ein Könner seines Fachs: Der aus Neapel stammenden Pianist Paolo Francese. Foto: Melanie HohmannEin Könner seines Fachs: Der aus Neapel stammenden Pianist Paolo Francese. Foto: Melanie Hohmann

Stuhr. Die Klassische Philharmonie Nordwest hat beim Herbstkonzert auf Gut varrel gemeinsam mit dem Pianisten Paolo Francese einen überzeugenden Auftritt hingelegt.

Mit dem aus Neapel stammenden Pianisten Paolo Francese hat sich die Klassische Philharmonie Nordwest am Freitag beim traditionellen Herbstkonzert einen Könner der Extraklasse an die Seite geholt. Für ein extrem schweres Klavierkonzert, wie Chefdirigent Ulrich Semrau schon im Vorfeld betonte. Die Zusammenarbeit ist, wie bereits im Jahr 2003 auf Gut Varrel, als Francese und die Philharmonie zusammen musizierten, vollends aufgegangen.

"Schicksal" als Leitmotiv

Rund 350 Konzertbesucher erfreuten sich über zwei gewichtige und schicksalhafte Kompositionen, die Semrau ausgewählt hatte. Im Vorgriff auf das Beethovenjahr 2020 stand Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 5 c-moll auf dem Programm. Zudem rückte Frederic Chopins gewaltiges Klavierkonzert Nr. 1 e-moll in den Fokus. Passender Titel des Herbstkonzerts: „Schicksal“.

Warum Beethovens Fünfte? „Die haben wir zuletzt im Jahre 2011 gespielt“, erläuterte Semrau. „Nach dieser langen Zeit hatte ich einfach mal wieder Lust, mich mit diesem komplizierten Werk intensiv zu beschäftigen.“ Eine Lust, die sich auch in der Spielfreude des Orchester widerspiegelte.

Die 42 Musiker der Philharmonie Nordwest und Francese ergänzten sich ausgezeichnet. Der Neapolitaner Francese ist mehrfacher Preisträger internationale Musikwettbewerbe. Seit vielen Jahren zählt er,  der auch als Leiter des Klavierfestivals „PianoSolo“ in Salerno bekannt wurde, zu den bedeutendsten Pianisten Italiens,. 


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