Grüne wollen Gefahren beleuchten Wie der Klimawandel dem Wald in Stuhr schadet

Der Borkenkäfer hat heimischen Fichtenwäldern in jüngster Vergangenheit arg zugesetzt. Symbolfoto: Bettina Dogs-PrößlerDer Borkenkäfer hat heimischen Fichtenwäldern in jüngster Vergangenheit arg zugesetzt. Symbolfoto: Bettina Dogs-Prößler

Stuhr. Die Grünen in Stuhr wollen bei einem Waldspaziergang über den Zustand des Waldes in Zeiten des Klimawandels informieren. Dieser findet am Freitag, 1. November, statt. Dabei wird Förster Heinz-Dieter Tegt-meier die Auswirkungen des Klimawandels auf den heimischen Wald erläutern.

Bei dem Ortstermin sollen Fragen beantwortet werden, zum Beispiel wie die Wetterextreme Dürre oder Hochwasser die hiesigen Wälder schädigen. Auch Schäden durch Borkenkäfer und andere Schädlinge werden thematisiert. Zudem wird der Wert des Waldes als CO2-Speicher erläutert, heißt es in einer Mitteilung vorab.  

Diese und weitere Fragen sollen besprochen werden. Treffpunkt ist um 16 Uhr der Parkplatz der Gaststätte Meyerhof an der Heiligenroder Straße 72 in Heiligenrode. Für den Waldspaziergang sollten wetterfeste Kleidung und robuste Schuhe mitgebracht werden, heißt es vorab. Im Anschluss an den Abstecher in die Natur treffen sich die Teilnehmer im Meyerhof zu einem Austausch zum Thema. Dort sollen dann offene Fragen beantwortet und weitere Diskussionen über den Wald im Klimawandel geführt werden.

Die Veranstaltung ist öffentlich und alle Interessierten sind eingeladen, kündigen die Grünen an.

Dass zum Beispiel der Borkenkäfer im benachbarten Landkreis Oldenburg dem Wald übel mitspielt, haben erst kürzlich die Landesforsten deutlich gemacht. Im Hasbruch, im Stühe oder im Stenumer Holz hat sich der Schädling in heimischen Fichtenbeständen explosionsartig ausgebreitet.


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