zuletzt aktualisiert vor

50.000 Euro Schaden Unfall auf A1 bei Stuhr: Autobahn Richtung Osnabrück wieder frei

Von PM und Friedrich Niemeyer

Foto: Günther RichterFoto: Günther Richter

Delmenhorst. Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Stuhr ist am Freitagabend gegen 21:30 Uhr glimpflich ausgegangen. Das teilt die Polizei mit. Die Fahrbahn in Richtung Osnabrück war bis zum Samstagmorgen gesperrt.

Ein 57-jähriger Mann aus dem Landkreis Harburg befuhr laut Mitteilung der Polizei mit seinem Sattelzug den rechten Fahrstreifen der zweispurigen Autobahn 1 in Richtung Osnabrück. Nach Angaben des Fahrers wurde sein unbeladener Auflieger zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Groß Ippener durch den böigen Wind aufgeschaukelt, wodurch er die Kontrolle über das Gespann verlor und ins Schleudern geriet. Die Sattelzugmaschine drehte sich und kam mit der Hinterachse auf der mittleren Schutzplanke zum Stehen. Dabei verkeilte sie sich nach Angaben der Autobahnpolizei Ahlhorn unter der Leitplanke. Der Auflieger riss von der Zugmaschine ab, blieb quer zur Fahrbahn stehen und blockierte diese in ganzer Breite.

Der volle Tank des LKWs riss durch die Wucht des Aufpralls auf. Dadurch verteilte sich Diesel auf einer Länge von 200 Metern über die Fahrbahn. Das erschwerte die Aufräum- und Säuberungsarbeiten. Die Fahrbahn in Richtung Osnabrück blieb deshalb bis Samstagmorgen 8:20 Uhr gesperrt. 

Der Fahrer konnte sich nach dem Unfall selbständig aus seiner Zugmaschine befreien und erlitt einen Schock. Zunächst lehnte er eine medizinische Behandlung ab, wurde aber schließlich doch mit leichten Verletzungen mit einem Rettungswagen zur Beobachtung in ein Krankenhaus gefahren.

Die Ortsfeuerwehren Groß Mackenstedt und Brinkum, die Freiwillige Feuerwehr Fahrenhorst und die Gefahrgutstaffel Syke waren mit 48 Einsatzkräften am Unfallort eingesetzt.

An der Sattelzugmaschine und dem Auflieger entstanden Schäden in Höhe von ungefähr 40.000 Euro. Hinzu kommen Schäden an den Schutzeinrichtungen der Autobahn, die auch nochmal mindestens 10.000 Euro betragen.

Da die Richtungsfahrbahn Osnabrück nach dem Unfall komplett blockiert war, musste im Dreieck Stuhr eine Sperrung eingerichtet und der Verkehr umgeleitet werden. Die Umleitung führte vom Autobahndreieck Stuhr, über die Autobahn 28 und die Bundesstraße 213 bis zur Anschlusstelle Wildeshausen-Nord. Die Richtungsfahrbahn Hamburg konnte ohne Beeinträchtigungen befahren werden.  (Weiterlesen: Autofahrern droht langes "Stau-Wochenende" zu Pfingsten)


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN