Neujahrskonzert auf Gut Varrel Orchester verwandelt Gutsscheune in ein Kaffeehaus

Sie sind Stammgäste auf Gut Varrel: Dirigent Ulrich Semrau und die Mitglieder der Klassischen Philharmonie Nordwest versprechen Musik mit viel guter Laune für das Neujahrskonzert am 6. Januar. Foto: Klassische Philharmonie NordwestSie sind Stammgäste auf Gut Varrel: Dirigent Ulrich Semrau und die Mitglieder der Klassischen Philharmonie Nordwest versprechen Musik mit viel guter Laune für das Neujahrskonzert am 6. Januar. Foto: Klassische Philharmonie Nordwest

Varrel. Walzermelodien und Wiener Kaffeehauscharme: Schwungvolle Klassiker bietet das Neujahrskonzert der Klassischen Philharmonie Nordwest am 6. Januar in der Gutsscheune Varrel.

So ganz genau weiß Ulrich Semrau nicht zu sagen, wie oft er schon den Taktstock beim traditionellen Neujahrskonzert in der Gutsscheune Varrel geschwungen hat – 20 oder 22 Mal müssen es wohl gewesen sein. Am Sonntag, 6. Januar, steht der Dirigent wieder vor seinem Orchester, der Klassischen Philharmonie Nordwest, unter seiner Leitung wollen die Musiker unter dem Motto „Mit Schwung und guter Laune“ das neue Jahr musikalisch begrüßen. Das Konzert beginnt um 16 Uhr.

Zurück zur gehobenen Salonmusik

Während in den vergangenen Jahren eher die sogenannte leichte Klassik den musikalischen Jahresauftakt dominierte, besinnt sich die Klassische Philharmonie Nordwest diesmal wieder auf die Musik der Ballsäle und Kaffeehäuser des ausgehenden 19. Jahrhunderts. „Wir wollen wieder zu den Wurzeln der gehobenen Salonmusik zurückkehren“, kündigt Semrau an.

Neujahrsklassiker von der Familie Strauss

Die Besucher dürfen sich auf Klassiker von Johann Strauss Vater und Sohn freuen, die zu einem Neujahrskonzert dazugehören, wie der Walzer „An der schönen blauen Donau“ und der „Radetzky-Marsch“. Außerdem sind von dem jüngeren Johann Strauss die Ouvertüre der Operette „Der Zigeunerbaron“ und – laut dem Dirigenten als Vorgeschmack auf den Frühling – die Walzerfolge „Wo die Zitronen blühen“ ins Programm aufgenommen worden. Dazu werden Franz von Suppés „Dichter und Bauern“ sowie Melodien von Franz Lehár gespielt.

Mehr als 30 Musiker auf der Bühne

Die Umstellung des Programms auf die Kaffeehausmusik bedeutet keineswegs eine Verkleinerung des Orchesters auf die kleinere Besetzung von Salon- und Kurorchestern. Das von Semrau dirigierte Ensemble kommt weiterhin in stattlicher Größe daher, mehr als 30 Musiker werden die Bühne füllen, erklärt der Dirigent. So sollen elf statt der üblichen zwei oder drei Geiger zum Einsatz kommen.


Karten für das Neujahrskonzert am 6. Januar in der Gutsscheune Varrel sind vorab für 18 Euro (ermäßigt 15 Euro) erhältlich im Bürgerbüro im Rathaus Stuhr und im dk-Ticketshop in Delmenhorst, Lange Straße 122.

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