Ärzteteam mit großen Plänen Neue Praxisklinik in Brinkum nimmt Gestalt an

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Informieren sich über den Fortschritt auf der Baustelle für die neue Praxisklinik in Brinkum: (v. l.) die Ärzte Tobias Brockmöller und Margarete Bomhoff, Architekt Kay Kläning, Bürgermeister Niels Thomsen und Mediziner Ives Garre. Foto: Lothar Wimmelmeier/Gemeinde StuhrInformieren sich über den Fortschritt auf der Baustelle für die neue Praxisklinik in Brinkum: (v. l.) die Ärzte Tobias Brockmöller und Margarete Bomhoff, Architekt Kay Kläning, Bürgermeister Niels Thomsen und Mediziner Ives Garre. Foto: Lothar Wimmelmeier/Gemeinde Stuhr

Brinkum. Im Frühjahr 2019 soll die Chirurgie Weyhe nach Stuhr-Brinkum umziehen. Die Bauarbeiten liegen derzeit im Plan. Der neue Standort bietet weitere Möglichkeiten zum Wachstum.

Auf der Baustelle für die neue Praxisklinik, die derzeit an der Bremer Straße 79 in Brinkum entsteht, geht es zügig voran. „Es sieht danach aus, dass wir im Frühjahr 2019 umziehen können“, zeigte sich Dr. Tobias Brockmöller bei einer Baustellenbegehung mit Stuhrs Bürgermeister Niels Thomsen zuversichtlich, dass der Wechsel der bisherigen Chirurgie Weyhe an den neuen Standort wie geplant über die Bühne geht.

Fachärzte bilden Gesellschafterteam

Brockmöller wird in der fachübergreifenden Gemeinschaftspraxis mit Klinikcharakter wie bisher für den Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie zuständig sein. Zu den Gesellschaftern zählen außerdem die Gefäßspezialistin Margarete Bomhoff, der Sportmediziner und Unfallchirurg Dr. Steffen Burkhardt sowie Ives Garre als Facharzt für Proktologie sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Personeller Zuwachs ist geplant

Weitere 16 Mitarbeiter umfasst das derzeit noch sechs Kilometer entfernt an der Hauptstraße in Weyhe angesiedelte Team, darunter zwei angestellte Ärzte und zwei Auszubildende. Ein personeller Zuwachs ist laut Brockmöller angedacht, unter anderem für die Leitungsfunktion werde jemand gesucht, auch könnte das Ärzteteam noch um einen Facharzt ergänzt werden.

3,5 Millionen Euro investiert

Architekt Kay Kläning bestätigte auf der Baustelle in Brinkum, wo das fertige medizinische Versorgungszentrum später eine Gesamtfläche von rund 1200 Quadratmetern aufweisen wird, dass sowohl der zeitliche als auch der finanzielle Rahmen bislang eingehalten werden konnten. „Im November wollen wir alles dicht haben, damit wir drinnen wetterunabhängig sind“, sagte Kläning. Insgesamt 3,5 Millionen Euro werden in den Neubau investiert.

Deutlich erweiterte Kapazitäten

Am neuen Standort bieten sich den medizinischen Fachkräften die räumlichen Entfaltungs- und Erweiterungsmöglichkeiten, die in Weyhe nicht mehr gegeben sind. Das Operationszentrum etwa, dem ein Übernachtungsbereich mit vier Einzelzimmern angegliedert wird, soll die doppelte Kapazität gegenüber dem bisher verfügbaren Platz bieten. Und zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht das Konzept der Praxisklinik, die beiden Geschosse aufzustocken. Außerdem besteht die Möglichkeit, Räumlichkeiten an andere Ärzte zu vermieten.

Noch nicht geklärt ist die Namensfrage, „Chirurgie Stuhr“ analog zum jetzigen Namen kommt laut Brockmöller aber am Ende nicht infrage: „Das spiegelt nicht mehr das wider, was wir inzwischen alles machen.“


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