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A28 fast 12 Stunden gesperrt Autobahndreieck Stuhr nach Lastwagenunfall wieder frei

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Im Autobahndreieck Stuhr ist ein Lastwagen umgekippt. Foto: NontstopnewsIm Autobahndreieck Stuhr ist ein Lastwagen umgekippt. Foto: Nontstopnews 

Stuhr. Ein umgestürzter Lastwagen hat am Donnerstag für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A28 gesorgt: Für fast 12 Stunden konnten im Autobahndreieck Stuhr keine Fahrzeuge auf die A1 fahren.

Der 57-jährige Fahrer des Sattelzuges war laut Mitteilung der Autobahnpolizei auf der Autobahn 28 unterwegs und durchfuhr die Linkskurve des Zubringers, um auf die Autobahn 1 in Richtung Hamburg zu fahren. Dabei kippte sein Gespann, vermutlich bedingt durch einen Fahrfehler, auf die rechte Fahrzeugseite und blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen.

Fahrer und Beifahrer verletzt

Der Fahrer und sein 29-jähriger Beifahrer wurden durch den Unfall leicht verletzt. Sie sind mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden. Am Unfallort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Groß Mackenstedt und Fahrenhorst mit vier Fahrzeugen und 20 Kräften eingesetzt.

Viel Treibstoff ausgelaufen

Der Unfall hatte erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr: Die Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen musste die Autobahn 28 im Bereich der Anschlussstelle Groß Mackenstedt sperren. Da die Fahrbahn im Bereich des Unfalls abschüssig ist, hatten sich die ausgelaufenen Betriebsstoffe auch auf den linken Fahrstreifen verteilt. Die zunächst noch an der Unfallstelle vorbeigefahrenen Autos verteilten den Tankinhalt bis zum Beschleunigungsstreifen des Dreiecks Stuhr in Richtung Hamburg. Eine Spezialfirma musste die Fahrbahn reinigen.

Langwierige Bergungsarbeiten

Parallel zu den Reinigungsarbeiten erfolgte das Umladen der Spanplatten, erst danach konnte der Sattelzug aufgerichtet werden. Erst kurz vor 18 Uhr konnte die Anschlussstelle laut Autobahnpolizei wieder freigegeben werden.

(Weiterlesen: Deshalb ärgern sich Pendler über die Baustelle auf der A1)


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