Verletzte in Groß Mackenstedt Supermarkt-Sprinkleranlage geht nach Imbissbrand los

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In der Ladenzeile des Real-Supermarkts in Groß Mackenstedt ist am Mittwochmorgen ein Feuer ausgebrochen. Foto: NonstopnewsIn der Ladenzeile des Real-Supermarkts in Groß Mackenstedt ist am Mittwochmorgen ein Feuer ausgebrochen. Foto: Nonstopnews

Stuhr-Groß Mackenstedt. Bei einem Feuer in einem Supermarktgebäude in Stuhr-Groß Mackenstedt am Mittwochvormittag, 22. August, hat es drei Verletzte gegeben. Wegen des Feuers ging die Sprinkleranlage in der Ladenzeile des Supermarktes Real los.

Zu einem Alarm im Real-Supermarkt an der Proppstraße in Stuhr-Groß Mackenstedt ist am Mittwochvormittag die Freiwillige Feuerwehr gerufen worden. Der Alarm war laut Feuerwehr-Sprecher Matthias Thom um 10.45. Bei Ankunft der Feuerwehr war das Feuer bereits weitgehend gelöscht, weil mit dem Alarm der Brandmeldeanlage auch die Sprinkleranlage des Marktes im Ladenbereich auslöste. Im Ladenbereich sind Tabakgeschäft, Apotheke, Bäcker, Zeitschriftengeschäft und mehrere Imbisse. Ausgebrochen war das Feuer im Asia-Imbiss. Parallel zu der Sprinkleranlage wurde auch eine Evakuierungsanlage ausgelöst, die die Besucher des Supermarktes aus dem Gebäude lotste.

Drei leichte Rauchvergiftungen

Vor Ort mussten drei Menschen laut Thom rettungsdienstlich versorgt werden, weil sie eine leichte Rauchgasvergiftung hatten. Sie wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Die Feuerwehr musste wegen des Einsatzes der Sprinkleranlage nur leicht nachlöschen. Anschließend sorgte sie für eine Belüftung des Gebäudes. Insgesamt waren 85 Feuerwehrmänner und -frauen aus der ganzen Gemeinde Stuhr zur Brandbekämpfung im Einsatz. Dazu kamen noch fünf Rettungswagen und ein Notarztwagen. Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde der Brandort von der Polizei beschlagnahmt. Spezialisten müssen nun die Brandursache ermitteln.

Ungewöhnliche Hilfeleistung der Feuerwehr

Am Rande des Einsatzes hat die Feuerwehr auch eine kuriose Hilfestellung gegeben: Sie hat einer Friseurkundin die Haare ausgewaschen. „Ich habe mir gerade Strähnchen machen lassen, als der Feueralarm losging“, berichtete die Kundin der Fernsehnachrichtenagentur Nonstopnews. Im Friseurumhang rettete sich die Frau mit den anderen Besuchern des Einkaufszentrums nach draußen. Da das Färbemittel in ihren Haaren nur eine gewisse Zeit einwirken durfte, ohne gesundheitsschädlich zu werden, leistete die Feuerwehr Hilfe. „Wir haben dafür den kleinsten Schlauch genommen, den wir haben, damit wir ihr nicht die Haare vom Kopf pusten“, berichtete Thom. In wenigen Sekunden waren die Haare der blonden Frau gerettet.


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