Keine Chance mehr für Metalldiebe Ehrenmale in zwei Stuhrer Ortsteilen wiederhergestellt

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Diebe haben 2017 in Groß Mackenstedt das Ehrenmal schwer beschädigt. Jetzt sind die Gedenktafeln wiederhergestellt worden. Archivfoto: Gemeinde StuhrDiebe haben 2017 in Groß Mackenstedt das Ehrenmal schwer beschädigt. Jetzt sind die Gedenktafeln wiederhergestellt worden. Archivfoto: Gemeinde Stuhr

Stuhr. In den Stuhrer Ortsteilen Groß Mackenstedt und Fahrenhorst sind die 2017 von Metalldieben beschädigten Ehrenmale wiederhergestellt worden. Statt Metalltafeln erinnern nun Steintafeln an die Gefallenen der Weltkriege.

Dieser dreiste Diebstahl hat im vergangenen Jahr bei vielen Einwohnern von Groß Mackenstedt und Fahrenhorst Betroffenheit ausgelöst: Von den Ehrenmalen für die Gefallenen der Weltkriege aus den beiden Stuhrer Ortsteilen sind die Namenstafeln aus Metall gestohlen worden. Nach Angaben von Henning Winter vom Fachdienst Hoch-, Tief- und Landschaftsbau der Gemeinde Stuhr sind sowohl in Groß Mackenstedt an der Delmenhorster Straße als auch in Fahrenhorst auf dem Friedhof an der Warwer Straße die Gedenktafeln in Stein wiederhergestellt worden.

Tafeln aus Stein statt Metall

Mit dieser Materialwahl soll laut Winter verhindert werden, dass noch einmal Metalldiebe angelockt werden. Zwar hätten die polizeilichen Ermittlungen keinen Erfolg gezeitigt, es sei aber von Metalldieben auszugehen. Hinweise auf eine politische Motivation der Taten habe es nicht gegeben.

Fehler bei Namen korrigiert

Mehr als 2800 Buchstaben seien vom Steinmetz eingearbeitet worden, deshalb habe die Restaurierung etwas länger gedauert, berichtete Winter weiter. In Absprache mit sachkundigen Bürgern aus den beiden Ortsteilen konnten demnach einige Fehler in den ursprünglichen Platten korrigiert werden. In Groß Mackenstedt ist Main-Sandstein, in Fahrenhorst Impala aus Südafrika für die Wiederherstellung verwendet worden. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 24.000 Euro.


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