Stuhrer Azubis im Rathaus begrüßt In den beruflichen Fußstapfen des Vaters und Opas

Von Dirk Hamm

Ein großes Willkommen gab es am Freitag im Rathaus Stuhr für 120 neue Auszubildende in der Gemeinde. Foto: Dirk HammEin großes Willkommen gab es am Freitag im Rathaus Stuhr für 120 neue Auszubildende in der Gemeinde. Foto: Dirk Hamm

Stuhr. Das Gruppenbild ist inzwischen Tradition: Auszubildende aus 36 Stuhrer Betrieben standen am Freitag gemeinsam mit ihren Ausbildern im Mittelpunkt einer kleinen Feierstunde im Rathaus Stuhr.

Es ist schon eine kleine Tradition, das Gruppenbild mit einer großen Schar neuer Auszubildender aus Betrieben in der Gemeinde Stuhr. Am Freitagmittag waren es 120 frischgebackene Lehrstelleninhaber samt Ausbilder, die auf dem Rathausplatz an der Blockener Straße in die Kamera lächelten und die Hände in die Höhe reckten.

Zum zehnten Mal richteten Gemeinde und Interessengemeinschaften den „Azubitag“ aus, die feierliche Begrüßung der neuen Auszubildenden im Rathaus. Inklusive der Vertreter des öffentlichen Lebens versammelten sich gut 200 Gäste im Ratssaal.

Begrüßungsmappe zum Start in die Ausbildung

Nach einer kurzen Ansprache von Bürgermeister Niels Thomsen wurden wie gewohnt die Ausbildungsbetriebe einzeln aufgerufen. 36 Unternehmen waren der Einladung gefolgt. Alle Auszubildenden erhielten eine Begrüßungsmappe mit Informationen zur Gemeinde Stuhr, die für viele der jungen Leute noch Neuland ist.

Das gilt nicht für Tim Härthe. Der 18-Jährige hat eine Lehrstelle in seiner Heimatgemeinde gefunden, ist einer von zehn Auszubildenden, die die Lerbs AG aus Seckenhausen neu eingestellt hat. Lerbs stellte damit das zweitgrößte Gästekontingent nach Cordes & Graefe, ebenfalls in Seckenhausen ansässig, mit 23 Auszubildenden.

Für lokales Unternehmen entschieden

Das Großhandelsunternehmen Lerbs sei für ihn von Anfang an infrage gekommen, weil es ein bekannter lokaler Betrieb sei, sagte Härthe. Nach der Bewerbung habe es dann „relativ schnell geklappt“.

Eine Familientradition setzt Jan-Philipp Wilken mit seiner Berufswahl fort. Der 19-jährige Heiligenroder hat eine Lehre als Zimmerer bei Alfred Cohrs in Fahrenhorst begonnen. Im selben Handwerksbetrieb erlernten schon Vater Hayo und Großvater Heinz-Dieter den Beruf des Zimmerers.


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