Förderverein feiert Grillfest Gut Varrel ein guter Platz zum „Chillen“

Von Dirk Hamm

Leckeres vom Grill ließen sich Vorsitzender Frank Schröder (r.) und die Mitglieder des Fördervereins Gut Varrel am Samstag schmecken. Foto: Dirk HammLeckeres vom Grill ließen sich Vorsitzender Frank Schröder (r.) und die Mitglieder des Fördervereins Gut Varrel am Samstag schmecken. Foto: Dirk Hamm

Varrel. Der Förderverein Gut Varrel verzeichnet eine steigende Mitgliederzahl. Eine Gruppe Ehrenamtlicher arbeitet regelmäßig an der Pflege des schönen Gutsensembles.

Immer am letzten Samstag im Monat stehen die Menschen Schlange vor dem alten Backhaus auf Gut Varrel, wenn das Backteam des Fördervereins herzhaftes Brot und leckeren Butterkuchen backt. An diesem Samstag war es nicht der Backofen, sondern der Grill, der zahlreiche Gäste anlockte: Der Förderverein Gut Varrel hatte die Mitglieder zu seinem jährlichen Grillfest eingeladen. Der erste Vorsitzende Frank Schröder freute sich über eine rege Beteiligung mit rund 130 Mitgliedern, die sich Grillwaren und Salate schmecken ließen.

Kräftiger Mitgliederzuwachs

Schröder führt den Vorstand des Vereins, der sich seit 1980 die Pflege und Instandhaltung des malerischen Gebäudeensembles auf die Fahne geschrieben hat, seit 2012 an. Seitdem habe der Mitgliederstand um mehr als 100 auf an die 560 Vereinsmitglieder gesteigert werden können, bilanziert der Varreler zufrieden.

Ehrenamtliche halten Gut in Schuss

Überschaubarer, dafür umso engagierter ist der „harte Kern“ der Aktiven, die bei der Instandhaltung der teilweise an anderen Orten abgebauten und in das Gutsensemble integrierten Gebäude anpacken. Zwölf bis 15 Ehrenamtliche treffen sich jeden Samstag zum Arbeitsdienst, um etwa das Gebälk zu streichen oder Hecken zu schneiden. Zehn bis 20 der historischen Dachziegel müssen jährlich ausgetauscht werden. Hier kann der Verein jetzt aus dem Vollen schöpfen: 1200 alte Ziegel seien von einem Landwirt aus Thedinghausen „für kleines Geld“ gekauft worden, berichtet Schröder.

Vandalismus-Problem zurückgegangen

Weniger erfreulich waren in den vergangenen Jahren zahlreiche Akte des Vandalismus auf dem Gutsgelände. Nach der Installation von Überwachungskameras habe sich die Situation deutlich entspannt. „Wenn mal ein paar Flaschen liegen gelassen werden, ist das kein Problem. Es sind maximal eine Handvoll Jugendliche, die uns Ärger bereiten“, sagt Schröder. Generell bereite es ihm Freude, zu sehen, wenn Jugendliche sich friedlich auf dem Gut aufhalten, um zu „chillen“.

Ausgerechnet zwei der Kameras selbst waren zuletzt Zielscheibe von Zerstörungswütigen. Sie sollen demnächst ersetzt werden.


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