Großer Rückstau an Baustelle 50-Jähriger zerlegt sein Wohnmobil bei Unfall auf A1

Von Dirk Hamm

Schwer beschädigt wurde das Wohnmobil eines Niederländers bei einem Unfall auf der A1. Foto: Autobahnpolizei AhlhornSchwer beschädigt wurde das Wohnmobil eines Niederländers bei einem Unfall auf der A1. Foto: Autobahnpolizei Ahlhorn

Stuhr. Ein Unfall mit einem Wohnmobil im Bereich der Großbaustelle auf der A1hat am Montagmittag zu einem erheblichen Rückstau auf der Autobahn geführt, wie die Polizei erst jetzt mitteilte. Das Wohnmobil wurde beim Zusammenstoß mit einem Sattelzug schwer beschädigt, verletzt wurde aber niemand.

Nach Angaben der Polizei fuhr ein 50-jähriger Niederländer um 12.48 Uhr mit seinem Wohnmobil auf der A1 in Richtung Hamburg. Zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum wechselte er auf den linken Fahrstreifen.

Dabei schätzte der Mann die Breite seines Wohnmobils völlig falsch ein, er hätte den linken Streifen laut Polizei gar nicht befahren dürfen. Der überstehende Wohnaufbau des Fahrzeugs prallte gegen das Heck eines rechts fahrenden Sattelzuges und wurde teilweise abgerissen.

14.000 Euro Sachschaden

Sowohl der Fahrer des Wohnmobils als auch der Fahrer des Sattelzuges, ein 56-Jahre alter Mann aus Thedinghausen, blieben unverletzt. Der an beiden Fahrzeugen entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 14.000 Euro.

Da die Fahrbahn nach dem Unfall zeitweise komplett blockiert war, bildete sich auf der A1 ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Groß Ippener. Auch auf der A28 bildete sich ein Rückstau, in dem sich dann ein weiterer Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Frau ereignete.


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