Konzert in Stuhr-Varrel Bremer bringen Musik der Neuen Welt in Gutsscheune

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Gutshof Varrel Konzert Chor der Uni Bremen Leitung Susanne Gläß Foto: Kai HasseGutshof Varrel Konzert Chor der Uni Bremen Leitung Susanne Gläß Foto: Kai Hasse

Stuhr-Varrel. Einen kleinen Ausflug an die Wurzeln der modernen Musik haben Ensembles aus Bremen am Freitagabend, 29. Juni, in der Gutsscheune Varrel gemacht. Das Haus war voll – und die Musik bezaubernd.

Ohne afroamerikanische Musik hätte die westliche Musik nicht den Weg eingeschlagen, auf dem sie heute ist. Antonin Dvorák war der erste europäischstämmige Komponist, der das erkannt hatte. Das war das Statement, dass am Freitagabend drei Ensembles aus Bremen in der Gutsscheune Varrel gemacht haben.

Geschichte moderner Musik nachverfolgt

Der Popchor der Hochschule für Künste Bremen sowie das Orchester und der Chor der Uni Bremen haben dort in drei interessanten Episoden einige Wurzeln der Musik aufgeführt: Der Unichor sang – ordentlich bewegt in der Hüfte – Stirituals aus der afroamerikanischen Kultur; der Popchor sang jazzige Stücke – welche Einflüsse aus Spirituals hatten; das Uniorchester spielte Dvoráks Werk „Aus der Neuen Welt“, für die sich der tschechische Komponist von der Musik des neuen Kontinentes inspirieren ließ.

Debut von Rucsandra Popescu

Die Gutsscheune war voll, mit rund 500 Besuchern. Sie erlebten ein schönes, lebendiges Konzert, in dem sich bestimmende Einflüsse der modernen Musik zeigten. Die Musikdirektorin Susanne Gläß von der Uni Bremen führte durch den Abend. Als Leiterin des Popchors der Hochschule für Künste Bremen hatte Rucsandra Popescu ihr Debut, mit Charme und großem Körpereinsatz.


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