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Autobahn bei Stuhr gesperrt 55.000 Euro Schaden bei Unfällen auf der A1

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Die A1 musste am Donnerstag nach einem Unfall bei Stuhr gesperrt werden. Foto: Michael GründelDie A1 musste am Donnerstag nach einem Unfall bei Stuhr gesperrt werden. Foto: Michael Gründel

Stuhr/Groß Ippener. Zwei Unfälle haben sich am Donnerstag auf der A1 zwischen Groß Ippener und Stuhr ereignet. Sperrungen und Staus waren die Folge.

Laut Mitteilung der Autobahnpolizei waren ein 51-jähriger Mann und seine 49-jährige Frau aus Edewecht gegen 13.15 Uhr mit ihrem Auto auf der A1 in Richtung Hamburg unterwegs. Im Bereich der Großbaustelle musste der Mann abbremsen. Dieses Manöver wurde vom 49-jährigen Fahrer eines folgenden Wagens übersehen.

Drei Autos ineinander geschoben

Der Mann aus dem Saterland fuhr auf das Heck des bereits stehenden Fahrzeugs auf und schob diesen auf ein weiteres, ebenfalls schon stehendes Auto einer 40-jährigen Frau aus Polen auf.

Ehepaar muss ins Krankenhaus

Das Ehepaar im mittigen Fahrzeug wurde bei dem Unfall leicht verletzt und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die entstandenen Schäden an den beteiligten Fahrzeugen wurden von der Polizei auf fast 30.000 Euro geschätzt.

Vollsperrung erforderlich

Vor Ort waren die Freiwillige Feuerwehr aus Groß Mackenstedt mit vier Fahrzeugen, sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug eingesetzt. Da die Rettungskräfte die Unfallstelle lediglich über das gesperrte Baufeld erreichen konnten und die Richtungsfahrbahn Osnabrück zu Fuß überqueren mussten, wurde die Autobahn für die Bergung voll gesperrt. Erhebliche Verkehrsbehinderungen waren laut die Folge. Gegen 15 Uhr konnte der Verkehr in beiden Richtungen wieder freigegeben werden.

Nächster Unfall am Nachmittag

Ein weiterer Auffahrunfall hat sich am Donnerstag um 18.15 Uhr auf der A1 ereignet. Der 49-jährige Fahrer eines bulgarischen Sattelzuges erkannte laut Polizei in Fahrtrichtung Hamburg das Ende eines Verkehrsstaus zu spät. Er leitete zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und dem Dreieck Stuhr zwar noch eine Vollbremsung ein, konnte das Auffahren auf einen stehenden Sattelzug aus Litauen aber nicht mehr verhindern.

Autobahn muss halbseitig gesperrt werden

Beide Fahrer blieben unverletzt. Der Führer des bulgarischen Lasters konnte aber nur durch gewaltsames Öffnen der verklemmten Fahrzeugtüren befreit werden.

Der entstandene Schaden an den Fahrzeugen wurde von der Polizei auf 25.000 Euro geschätzt. Während der Bergung des nicht mehr fahrbereiten bulgarischen Sattelzuges wurde die Unfallstelle durch die Autobahnmeisterei Wildeshausen abgesichert. Die halbseitige Sperrung konnte nach Abschluss der Arbeiten gegen 21 Uhr aufgehoben werden. Vor der Unfallstelle bildete sich ein Stau von bis zu fünf Kilometern Länge.


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