St. Paulus investiert in Zukunft Stuhrer Kirchengemeinde erweitert Kinderbetreuung um Krippe

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Erzieherin Christine Richter, (v. l.) Pastor Helmuth Schomaker sowie die CDU-Politiker Volker Meyer und Frank Schröder vor dem Krippenneubau. Foto: Lennart BonkErzieherin Christine Richter, (v. l.) Pastor Helmuth Schomaker sowie die CDU-Politiker Volker Meyer und Frank Schröder vor dem Krippenneubau. Foto: Lennart Bonk

Stuhr-Varrel Von der Krippe bis zur Einschulung bietet die katholische St.-Paulus-Gemeinde in Stuhr-Varrel mit einer Kinderkrippe zukünftig Kinderbetreuung an. Die Gemeinde sieht darin eine Investition in die Zukunft.

Von der Krippe bis zur Einschulung sollen Kinder in der katholischen St.-Paulus-Gemeinde betreut werden können. Dieses Ziel verfolgt die Kirchengemeinde mit seinem Krippenanbau. Von dem Angebot, das am Varreler Feld entsteht, hat sich am Donnerstag der CDU-Landtagsabgeordnete Volker Meyer, der sich auf Sommertour in seinem Wahlkreis befindet, ein Bild gemacht.

Krippe kostet 900.000 Euro

Vor einer Woche feierte die Kirchengemeinde das Richtfest für den Krippenanbau, in dem Ende Oktober 15 Kinder im Alter von eins bis drei Jahren einen Platz finden sollen. Über 900.000 Euro wurden in den Neubau investiert. Zehn Prozent stammen aus den Kassen der Kirche, 90 Prozent kommen aus den Töpfen der Gemeinde und des Landes Niedersachsen. Es soll eine Investition in die Zukunft sein, sagt Pastor Helmuth Schomaker.

Expertise von Fachkräften gefragt

Aktuell werden in dem katholischen Kindergarten 50 Kinder von vier Kindergärtnerinnen und einer Springkraft betreut. Durch die Krippe kommen drei weitere Kräfte hinzu. Für Meyer war mit Blick auf das Thema Beitragsfreiheit in Kitas die Expertise der Fachkräfte wichtig. Kindergärtnerin Christine Richter, die im Oktober die Leitung der Krippengruppe übernehmen wird, sprach sich für kleinere Gruppen aus.

Kita Neukrug sorgt für Unmut

Wie brisant das Thema Kinderbetreuung in Stuhr ist, zeigte jüngst das Beispiel Kita Neukrug. Die Gemeinde vergab Plätze für die neuentstandene Kindertagesstätte an Kinder aus Moordeich und Varrel. Die langen Fahrtwege sorgten für Unmut bei einigen Eltern, wie Ratsmitglied Frank Schröder (CDU) berichtet. Die Gemeinde rechnete mit mehr Anmeldungen aus den umliegenden Ortsteilen. „Wir sind froh, dass jetzt alle 1200 Kinder auf die Kitas verteilt wurden“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende.


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