Vierte Auflage der Highland Games Am Steller See fliegen wieder die Baumstämme

Von Dirk Hamm

Schottische Momente am Steller See: Bei den vierten Highland Games auf dem Märchencampingplatz werden wieder Kraft und Geschicklichkeit der Teilnehmer auf die Probe gestellt. Archivfoto: Dirk HammSchottische Momente am Steller See: Bei den vierten Highland Games auf dem Märchencampingplatz werden wieder Kraft und Geschicklichkeit der Teilnehmer auf die Probe gestellt. Archivfoto: Dirk Hamm

Groß Mackenstedt. Am Samstag, 16. Juni, geht es am Steller See wieder schottisch zu: Zum vierten Mal finden auf dem Platz des Märchencampings Highland Games statt.

Kraft und Geschicklichkeit sind bald wieder gefragt, wenn bei den nächsten Highland Games am Steller See Baumstämme geschubst – nicht geworfen –, schwere Treckerreifen gezogen und 20 Kilogramm schwere Steine gewuchtet werden. Bei der vierten Auflage dieser urschottischen Form des Wettkampfes treten am Samstag, 16. Juni, ab 11.30 Uhr auf dem Gelände des Märchencampings Zweier-Amateurteams mit zünftigen Clannamen in insgesamt sieben Disziplinen gegeneinander an. Gegen 18 Uhr ist die Siegerehrung geplant, anschließend wird Party mit rockiger Livemusik gefeiert.

Bereits 36 Teams angemeldet

Initiator Heiko Matz vom Verein Highland Games Bremen ist über die Entwicklung seit der Premiere im Jahr 2015 erfreut: „Die Besucherzahlen wachsen von Jahr zu Jahr.“ Der Wettkampf ist relativ niederschwellig, auch ungeübte Teilnehmer können nach Einschätzung des Vereinsvorsitzenden mitmachen. Bislang sind laut Matz 36 Teams angemeldet, darunter zwei reine Frauenteams und drei gemischte Clans. Noch bis zu Beginn der Veranstaltung bestehe die Möglichkeit zur Anmeldung, die Kapazitätsgrenze liege bei 50 Teams. Einen Zwang, Kilt zu tragen, gebe es nicht.

Rahmenprogramm mit schottischen Akzenten

Gewachsen ist in den vergangenen Jahren auch das Rahmenprogramm, das mit schottischen Reizen nicht geizt. So spielen zwei Dudelsackspieler auf, für 16 Uhr können sich Whiskyliebhaber zum Tasting anmelden und Familie Helmerichs aus Stuhr-Blocken präsentiert zwei Hochlandrinder. Außerdem gibt es einen Mittelaltermarkt mit zahlreichen Ständen, darunter ein Drachendruide und ein Riemenschneider, der live Leder verarbeitet.