Keine Gefahr durch Blaualgen Gute Wasserqualität in Stuhrer Badeseen

Von Dirk Hamm

Dem Badevergnügen in den beiden Stuhrer Badeseen steht hinsichtlich der Wasserqualität nichts im Wege. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpaDem Badevergnügen in den beiden Stuhrer Badeseen steht hinsichtlich der Wasserqualität nichts im Wege. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

Stuhr. Steller See und Silbersee laden in der Gemeinde Stuhr wieder zum Schwimmen ein. Beiden Gewässern wird eine gute Wasserqualität bescheinigt.

Die Badesaison an den beiden beliebten Badeseen auf Stuhrer Gemeindegebiet hat begonnen: Bis Mitte September stehen die Ehrenamtlichen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) für Notfälle beim Schwimmvergnügen im Steller See nordwestlich des Autobahndreiecks Stuhr und im Silbersee südlich der A1 bereit.

Ehrenamtliche der DLRG wachen an den Stränden

Während am Badestrand des Steller Sees die Lebensretter aus der Ortsgruppe Weyhe die DLRG-Station an den Wochenenden besetzen, führt die DLRG Stuhr an den beiden Stränden des Silbersees die Aufsicht. Die Präsenz an den Wochentagen könne aber aufgrund der Berufstätigkeit der Freiwilligen nicht immer gewährleistet werden, sagt Uwe Schweers von der DLRG Stuhr.

Proben mehrmals in der Saison

An beiden Freizeitorten sind durch jüngste Berichte über die mangelnde Wasserqualität in deutschen Gewässern aufgekommene Sorgen derzeit unbegründet. Nach Auskunft des Gesundheitsamts des Landkreises Diepholz sind am 2. Mai an beiden Seen Proben entnommen worden, die weitere Beprobung findet bis zum Ende der Badesaison alle drei bis vier Wochen statt. Sowohl bei den Kolibakterien als auch den Enterokokken liegen die Messwerte jeweils unterhalb oder an der Nachweisgrenze, wie dem Badegewässer-Atlas des Landesgesundheitsamts zu entnehmen ist (apps.nlga.niedersachsen.de). Die EU-Einstufung auf Grundlage der Werte der vergangenen vier Jahre lautet für beide Seen „ausgezeichnete Qualität“.

2017 Blaualgen im Silbersee bekämpft

Nachdem 2016 für den Silbersee kurzzeitig eine Blaualgenwarnung ausgesprochen worden war, sind im April 2017 mehrere Tonnen eines mineralischen Säuberungsmittels in das Gewässer eingeleitet worden. Mit einer Vermehrung der Hautreizungen auslösenden Blaualge sei dadurch in diesem Jahr nicht zu rechnen, erklärte Stuhrs Umweltbeauftragter Marc Plitzko auf Nachfrage.


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