Große Jungtierschau Zottelige Rinder ziehen in Stuhr viele Blicke auf sich

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Stuhr. 88 schottische Hochlandrinder aus verschiedenen Bundesländern haben sich am Samstag, 28. April, der Bewertung von Robert Philipp aus der englischen Provinz North Yorkshire gestellt. Die Schau wurde von einem bunten Rahmenprogramm begleitet.

Dichtes Fell, imposante Hörner und mächtige Muskeln. Schottische Hochlandrinder (Highland Cattle) ziehen viele Blicke auf sich. So auch am Samstag auf der größten Jungtierschau Deutschlands in Stuhr. „Es sind Besucher aus ganz Deutschland, Dänemark und Finnland angereist“, sagte Kristine Hemerichs. Gemeinsam mit dem Zuchtverband Niedersachsen veranstalteten sie und ihr Mann die Schau. „Vor 25 Jahren war die erste Jungtierschau bei uns und kehrt jetzt zu den Wurzeln zurück“, ergänzte sie. Es habe sich viel getan in der Zeit: „Die Zahl der Tiere hat sich fast verdoppelt.“

88 Tiere in elf Richtklassen

88 Hochlandrinder wurden in elf Kategorien von Robert Phillip aus dem englischen North Yorkshire bewertet. „Er achtet auf den Rassetyp, die Muskeln und das Skelett“, erklärte Gerold Lintelmann. Mit prüfenden Blick tastete Philipp jedes Tier ab und studierte Gang und Stand. Für den Delmenhorster Lintelmann war der Auftritt seines Bullen ein Erfolg: Sein Bulle Calibur war der Gesamtsieger aller männlichen Klassen. „Es geht aber nicht so sehr um Konkurrenz, sondern auch um den Austausch von Erfahrungen“, sagte Lintelmann.

Buntes Rahmenprogramm

Mitglieder der Highland Games Bremen boten im Rahmenprogramm Baumstammwerfen für Kinder und Erwachsene an. Ein Dudelsackspieler war ebenso vor Ort. Zudem hatten die Besucher die Gelegenheit, Bratwürste von Hochlandrindern zu probieren.


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