Jahresergebnis 2017 vorgestellt Stuhrer Schulden sind weiter geschrumpft

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Die Steuerquellen sprudelten auch 2017 zuverlässig: Die Gemeinde Stuhr verzeichnet für das Haushaltsjahr einen kräftigen Überschuss. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpaDie Steuerquellen sprudelten auch 2017 zuverlässig: Die Gemeinde Stuhr verzeichnet für das Haushaltsjahr einen kräftigen Überschuss. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa

Stuhr. Der Stuhrer Schuldenberg ist im Jahr 2017 weiter geschrumpft. Dank sprudelnder Gewerbesteuern gab es ein deutliches Plus.

Die Gemeinde Stuhr hat ihren Kurs des Schuldenabbaus auch im zurückliegenden Jahr fortgesetzt. Der in den vergangenen Jahren bereits stark abgetragene Schuldenberg schrumpfte 2017 von 4,8 auf 4,1 Millionen Euro. Diese Zahlen hat Finanz-Fachdienstleiter Andreas Bobka jetzt im Aussschuss für Wirtschaft und Finanzen vorgelegt.

Zahlen sind noch vorläufig

Zwar seien alle Kalkulationen noch vorläufig, schränkte Bobka zu Beginn der Vorstellung des vorläufigen Jahresergebnisses 2017 ein. Dennoch bewertete er das vergangenen Haushaltsjahr als ein „durchaus sehr positives Jahr“ für Stuhr.

Höherer Jahresüberschuss als prognostiziert

Der Haushaltsfachmann konnte den Ausschussmitgliedern berichten, dass der zum dritten Quartal 2017 prognostizierte Jahresüberschuss von rund 2,8 Millionen Euro noch deutlich übertroffen worden ist. Erwartet werde nun ein Jahresüberschuss von rund sechs Millionen Euro, ein Mehrfaches des im Haushaltsansatz für 2017 angestrebten Ergebnisses. Verantwortlich für diese aus Gemeindesicht erfreuliche Abweichung sei vor allem die Ertragsseite, so Bobka, der von „positiven Entwicklungen im Bereich der Gewerbesteuer“ sprach.

Politiker nehmen Bericht positiv auf

Die Sprecher der Fraktionen äußerten sich durchweg erfreut über die Lage der Gemeindefinanzen. Ein Kreditvolumen von 4,1 Millionen Euro sei bei einer Gemeinde in der Größenordnung von Stuhr „pillepalle“, meinte gar CDU-Fraktionschef Frank Schröder.

Angesprochen auf die Auswirkung der kommenden Beitragsfreiheit in den Kindergärten erläuterte Kämmerer Christian Möller, dass „grob geschätzt 500.000 bis eine Million Euro an Deckung fehlen“ könnten.


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