Vollsperrung am Nachmittag Wieder Lkw-Unfall auf der A1 bei Stuhr

Erneut kam es am Montagnachmittag zu einem Lkw-Unfall auf der A1: Zwischen Brinkum und Stuhr erkannte ein Lkw-Fahrer zu spät den stockenden Verkehr in der Baustelle und fuhr auf einen anderen Lkw auf. Foto: Michael GründelErneut kam es am Montagnachmittag zu einem Lkw-Unfall auf der A1: Zwischen Brinkum und Stuhr erkannte ein Lkw-Fahrer zu spät den stockenden Verkehr in der Baustelle und fuhr auf einen anderen Lkw auf. Foto: Michael Gründel

pm/kan Stuhr. Erneut kam es am Montagnachmittag zu einem Lkw-Unfall auf der A1: Zwischen Brinkum und Stuhr erkannte ein Lkw-Fahrer zu spät den stockenden Verkehr in der Baustelle und fuhr auf einen anderen Lkw auf.

Ein 53-jähriger Fahrer eines Sattelzuges aus dem Landkreis Osnabrück befuhr innerhalb der Großbaustelle zwischen Brinkum und Stuhr den rechten Fahrstreifen Richtung Osnabrück und erkannte zu spät, dass der Verkehr vor ihm stockte. Er fuhr auf einen Lkw eines 32-jährigen Niederländers auf, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Dieser Lkw wurde auf den davor fahrenden Kleintransporter geschoben, den ein 58-jähriger aus Polen lenkte. Der polnische Kleintransporter stieß dadurch noch leicht gegen den Sattelzug eines 53-jährigen aus Rostock. (Weiterlesen: Spediteure reagieren auf Unfallserie auf der A1)

Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Da der Sattelzug des Osnabrückers nicht mehr fahrbereit war und die ganze Fahrbahn in Richtung Osnabrück blockierte, musste die A 1 ab Brinkum komplett gesperrt werden. Dadurch baute sich ein Stau auf, der eine Länge von 16 Kilometern erreichte. Nach Bergung des Havaristen konnte die Strecke gegen 17.30 Uhr wieder freigegeben werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 85.000 Euro.

In den vergangenen Wochen kam es zu mehreren schweren Unfällen auf der A1 bei Bremen. Bei einem Unfall, in den fünf Lastwagen verwickelt waren, starb ein Lkw-Fahrer. Oftmals, aber nicht immer waren die Großbaustelle zwischen Stuhr und Brinkum und der damit einhergehende Stau schuld. Stauwarnschilder und Geschwindigkeitsbegrenzungen minimieren laut Polizei die Unfallgefahr auf der A1. (Weiterlesen: A1-Unfälle: Polizei sieht keine Zusammenhänge mit Baustelle)