Unfälle nahe Stuhr Zehn Kilometer langer Stau bei Großbaustelle auf der A1

Von Frederik Grabbe

Autofahrer auf der A1 zwischen Groß Ippener und Brinkum brauchten am Freitag starke Nerven. Wegen mehrerer Unfälle bildete sich ein erheblicher Stau. Symbolfoto: Michael GründelAutofahrer auf der A1 zwischen Groß Ippener und Brinkum brauchten am Freitag starke Nerven. Wegen mehrerer Unfälle bildete sich ein erheblicher Stau. Symbolfoto: Michael Gründel

Stuhr. Autofahrer auf der A1 zwischen Groß Ippener und Brinkum brauchten am Freitag starke Nerven. Wegen mehrerer Unfälle bildete sich ein erheblicher Stau – auch, weil einige Unfallbeteiligte nicht richtig handelten.

Gleich mehrere Unfälle haben sich am Freitag auf der Autobahn 1 im Bereich der Großbaustelle zwischen Groß Ippener und Brinkum ereignet. Wie die Autobahnpolizei Ahlhorn mitteilt, verursachten die Unfälle im Wochenendverkehr einen zeitweise zehn Kilometer langen Rückstau.

Falsch handelnde Unfallbeteiligte verursachen Rückstau

Nachdem wie berichtet gegen 12 Uhr sechs Fahrzeuge in drei Unfälle verwickelt waren, prallte eine dreiviertel Stunde später nahe des Autobahndreiecks Stuhr ein Sattelzug auf einen Kleinwagen. Obwohl nur ein geringer Blechschaden die Folge war, verursachten die Unfallbeteiligten einen weiteren Stau, da sie mit ihren Fahrzeugen an der Unfallstelle verharrten.

Erst am Abend löst sich der Stau ein wenig

In diesem Stau kamen laut Polizei in der Folge zwei Fahrzeuge mit Defekten zum Stehen, wodurch die Verkehrssituation zusätzlich verschärft wurde. Bis 19 Uhr schrumpfte der der Stau von ursprünglich zehn auf vier Kilometern Länge.

Die Autobahnpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, „dass die Fahrbahn nach Verkehrsunfällen mit geringfügigen Schäden unverzüglich freizumachen ist“.