Senioren aus Stuhr erzählen Heitere Geschichten von gestern und heute

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Dagmar Bischof (l.) und Doris Riebesell vom Seniorenbeirat Stuhr stellen das Buch „Senioren erzählen“ vor. Foto: Dirk HammDagmar Bischof (l.) und Doris Riebesell vom Seniorenbeirat Stuhr stellen das Buch „Senioren erzählen“ vor. Foto: Dirk Hamm

Stuhr. Viel ehrenamtliche Arbeit ist hineingeflossen, jetzt liegt das Buch „Senioren erzählen“ des Seniorenbeirats Stuhr vor. Das Werk enthält viele amüsante Kurzgeschichten.

Bis in die Kriegs- und Nachkriegszeit reichen die häufig zum Schmunzeln anregenden Geschichten im erstmals vom Seniorenbeirat der Gemeinde Stuhr vorgelegten Buch „Senioren erzählen. Geschichten von gestern und heute“ zurück. Der 168 Seiten starke Band, der in mehrjähriger ehrenamtlicher Arbeit mit Beiträgen von zwölf Männern und Frauen zusammengestellt wurde, ist ab sofort für acht Euro im Bürgerbüro im Rathaus käuflich zu erwerben.

Als Improvisieren an der Tagesordnung war

Viele der bis auf eine Ausnahme kurz gehaltenen Geschichten spielen sich in der Jetztzeit ab, andere werfen Schlaglichter auf Jahre, in denen es an fast allem mangelte. Improvisationsgabe war da gefragt, wie Peter Piontek in seinem Beitrag „Mein erstes Fahrrad“ berichtet. Elf Jahre war der Autor im Jahr 1946 alt. An den Kauf eines Fahrrads war nicht zu denken. Da war das Geschenk eines Nachbarn Gold wert: ein Fahrradrahmen. Aus dem Schrott wurden die fehlenden Teile zusammengesucht, und fertig war der eigene Drahtesel.

Idee aus Ganderkesee abgeschaut

Vor dreieinhalb Jahren ist die Idee zu dem Buch, in das auch mehrere plattdeutsche Geschichten einflossen, geboren worden. Auf der Ehrenamtsmesse im Stuhrer Rathaus sei sie ins Gespräch mit Vertretern des Seniorenbeirats der Gemeinde Ganderkesee gekommen und habe dabei einiges über das dortige Buchprojekt „Senioren erinnern sich“ erfahren, berichtete die Stuhrer Beiratsvorsitzende Dagmar Bischof am Mittwoch.

„Ich hatte mir keine Gedanken gemacht, wie lange es dauert, bis so ein Buch auf dem Tisch liegt“, so Bischof. Nach mehr als zwei Jahren intensiver Arbeit seit dem ersten Aufruf zum Einreichen von Geschichten kann sich das Ergebnis jetzt sehen lassen.

Beteiligte Autoren lesen im Haus Lohmann

Einen Eindruck von dem Buch können sich demnächst Besucher einer Lesung verschaffen: Am Donnerstag, 29. März, stellen sich die beteiligten Autoren ab 16.30 Uhr im Haus Lohmann an der Bremer Straße in Brinkum vor und lesen aus ihren Geschichten.


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