Fünf Ehrenamtliche ausgezeichnet Stuhrer Wappentier als Preis für starkes Engagement

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Als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement dürfen sich fortan (v. l.) Jan Neubauer, Ute Sydow, Marek Kaluza und Wilhelm Fritscher den Stuhrer Wolf ans Revers heften. Gabriele Feldt fehlte krankheitsbedingt. Foto: Dirk HammAls Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement dürfen sich fortan (v. l.) Jan Neubauer, Ute Sydow, Marek Kaluza und Wilhelm Fritscher den Stuhrer Wolf ans Revers heften. Gabriele Feldt fehlte krankheitsbedingt. Foto: Dirk Hamm

Stuhr. Fünf Stuhrer, die sich in ihrer Freizeit für die Allgemeinheit einsetzen, sind mit dem Stuhrer Wolf ausgezeichnet worden. Der Frühlingsempfang im Rathaus war die Bühne für die Verleihung.

Sie setzt sich unermüdlich für Flüchtlinge ein, hat die Eröffnung einer neuen Begegnungsstätte vorangetrieben und ihre Schützlinge nennen sie liebevoll „Mama Uti“: Ute Sydow ist ein Paradebeispiel für freiwilliges gesellschaftliches Engagement in der Gemeinde Stuhr. Am Sonntagvormittag war die Seckenhauserin eine von fünf Empfängern des Stuhrer Wolfs, des Ehrenamtspreises der Gemeinde.

Fünf von 33 Vorgeschlagenen ausgewählt

Bürgermeister Niels Thomsen begrüßte die Gäste im voll besetzten Ratssaal – unter anderem waren zahlreiche frühere Preisträger gekommen – zum 16. Frühlingsempfang. Von Beginn an war der Stuhrer Wolf das Herzstück dieser jährlichen Feierstunde. In diesem Jahr sind 33 Personen für die Auszeichnung vorgeschlagen worden. Eine aus allen Bereichen des ehrenamtlichen Engagements ausgesuchte Jury wählte die fünf Preisträger aus.

36 Jahre im Pfarrgemeinderat

Im kirchlichen Bereich ist Wilhelm Fritscher seit Jahrzehnten aktiv. Der 76-jährige Moordeicher wirkte 36 Jahre lang im Pfarrgemeinderat – heute Pfarreirat – der katholischen St.-Paulus-Gemeinde mit, davon 32 Jahre als Vorsitzender. Jan Neubauer ist mit 38 Jahren der jüngste unter den neuen Preisträgern. Der Triathlet engagiert sich beim LC Hansa Stuhr und ist für die Organisation des weit über die Region hinaus bekannten Silbersee-Triathlon verantwortlich.

Reparatur-Café mitgegründet

Im Mehr-Generationen-Haus in Brinkum hat Marek Kaluza sein ehrenamtliches Betätigungsfeld gefunden. Unter anderem hat er das beliebte Reparatur-Café mit ins Leben gerufen. Aus Krankheitsgründen konnte Gabriele Feldt, ehemals Elternvertreterin und jetzt Fördervereinsvorsitzende der KGS Brinkum, ihren Preis am Sonntag nicht entgegennehmen.


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