Großer Bedarf an Räumen An den Schulen in der Gemeinde Stuhr wird es eng

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An der Lise-Meitner-Schule – hier Schulleiter Jürgen Böckmann – ist bereits eine Erweiterung abgeschlossen worden. Gemeindeweit besteht in Stuhr aber noch großer Mehrbedarf an Schulräumen. Archivfoto: Dirk HammAn der Lise-Meitner-Schule – hier Schulleiter Jürgen Böckmann – ist bereits eine Erweiterung abgeschlossen worden. Gemeindeweit besteht in Stuhr aber noch großer Mehrbedarf an Schulräumen. Archivfoto: Dirk Hamm

Stuhr. Die Gemeinde Stuhr wird in den kommenden Jahren erhebliche Finanzmittel in die Hand nehmen müssen, um den steigenden Raumbedarf in ihren Schulen decken zu können.

Das hat jetzt ein Bericht der für die Schulen zuständigen Fachdienstleiterin Kerstin Frohburg im Schulausschuss deutlich gemacht. Nach ihrer Schätzung liegt der Investitionsbedarf „in einer Größenordnung von 15 bis 20 Millionen Euro“.

Schulausstattung soll über dem Mindeststandard liegen

Zunächst einmal haben die beteiligten Akteure von der Verwaltung bis zu den Schulleitungen gemeinsam analysiert, in welchem Umfang das Raumangebot an den Grundschulen sowie in den beiden Kooperativen Gesamtschulen (KGS) verbessert werden muss. Einigkeit herrschte dabei laut Frohburg in der AG Schulentwicklung, dass nicht der gesetzliche Mindeststandard zugrunde gelegt werden soll, aber auch nicht alle Wünsche der Schulleitungen erfüllt werden können.

Zusätzlicher Raumbedarf in Varrel

„Bedarfsgerechte Ausstattung“ heißt nun das Zauberwort. Und das bedeutet etwa für die Grundschule Varrel, dass dort drei neue Räume geschaffen werden müssen, um den durch Inklusion, Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung und Sprachförderung gestiegenen Aufgaben gerecht zu werden. Von der dortigen Schulleitung waren im November 2016 hingegen 19 zusätzliche Räume als Bedarf angemeldet worden.

Vorrangiger Handlungsbedarf in Brinkum

Die Fachdienstleiterin erläuterte, dass der Raummangel sowohl in Varrel als auch an den Grundschulstandorten Moordeich und Heiligenrode „mittelfristig angegangen“ werden soll. „Kurzfristiger Handlungsbedarf“ bestehe hingegen in Brinkum (Grundschule und KGS) und in Seckenhausen. Je nachdem, welche der denkbaren Varianten zum Zuge kommt, summieren sich die Baukosten hier auf acht bis zehn Millionen Euro. Favorisiert wird eine Zusammenführung der KGS Brinkum am Brunnenweg.


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