Chinesisches Neujahrskonzert Orchester aus Shanghai verzaubert Publikum in Varrel

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Mit fernöstlichen Klängen läutete das Shanghai Chinese Orchestra in der Gutsscheune Varrel das Jahr des Hundes ein. Foto: Dirk HammMit fernöstlichen Klängen läutete das Shanghai Chinese Orchestra in der Gutsscheune Varrel das Jahr des Hundes ein. Foto: Dirk Hamm

Varrel. Die fesselnde Exotik traditioneller chinesischer Musik ist in der Gutsscheune Varrel voll zur Entfaltung gekommen. Das Große Chinesische Neujahrskonzert begeisterte erneut ein großes Publikum.

Zwei Tage zuvor spielten sie noch in der Hamburger Elbphilharmonie, am Donnerstag dann in der Gutsscheune Varrel: Zum Abschluss der jährlichen Tournee des Großen Chinesischen Neujahrskonzerts mit Aufführungen in europäischen Metropolen von London bis Berlin kam das Publikum in Stuhr zum 14. Mal in den Genuss zauberhafter Klänge aus der chinesischen Musiktradition. Wie immer entsendete das „Reich der Mitte“ eines seiner hochkarätigen Orchester als musikalische Botschafter nach Europa.

400 Zuschauer in der Gutsscheune

Sowohl das treue Stammpublikum als auch viele neue Gäste ließen sich von den ebenso exotischen wie faszinierenden Klangbildern fesseln, die das Shanghai Chinese Orchestra sowohl mit traditionellen chinesischen als auch europäisch-klassischen Instrumenten im besonderen Ambiente der Gutsscheune erzeugte. Rund 400 Zuschauer füllten den Saal.

Das Jahr des Hundes eingeläutet

Bereits am 16. Februar hat für die Chinesen das Jahr des Hundes begonnen. Dank des Gastauftritts des Shanghai Chinese Orchestra konnten die Stuhrer ein zweites Mal Neujahr feiern. „Klänge zwischen Mond und Meer“ – das Motto des Konzerts verrät ebenso eine Menge über die lyrisch-verspielten, oftmals betont lautmalerischen Stücke aus dem Repertoire des Orchesters wie die Titel der einzelnen Kompositionen. „Harmonie“, „Butterfly Lovers“, „Tanz des Phoenix“, „Der Mondschein auf der Lugou-Brücke“ oder „Blumenpracht und Vollmond“ ließen die Besucher eintauchen in eine ganz andere Welt fern des grauen Alltags.

Solisten prägen den ersten Teil

Ein weiterer Reiz des Chinesischen Neujahrskonzerts sind die traditionellen Instrumente des Landes wie etwa die Pipa, ein birnenförmiges viersaitiges Zupfinstrument, oder die Bambusflöte Dizi. Diese Instrumente standen im ersten Teil des Konzerts mit virtuosen Darbietungen der Solisten aus dem Orchester im Vordergrund.

„Hummelflug“ als Zugabe

Nachdem sich das letzte reguläre Stück mit dem energischen Spiel der Streicher und Perkussionisten zu einem regelrechten Sturmwind steigerte, bedankte sich das Publikum mit stehenden Ovationen für ein großartiges Konzerterlebnis. Als Zugabe spielten die Gäste aus China den „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow und präsentierten mit den chinesischen Instrumenten eine perfekte Symbiose aus europäischer und fernöstlicher Musikkultur.


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