Handball-Landesklasse Männer Grüppenbühren/Bookholzberg II gewinnt gegen Neerstedt II

Von Jörg Schröder

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hat das Landkreis-Derby in der Handball-Landesklasse der Männer gegen den TV Neerstedt II mit 31:27 gewonnen. Foto: Imago/ZinkDie HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hat das Landkreis-Derby in der Handball-Landesklasse der Männer gegen den TV Neerstedt II mit 31:27 gewonnen. Foto: Imago/Zink

Bookholzberg. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hat das Landkreis-Derby in der Handball-Landesklasse der Männer gewonnen. Sie feierte einen 31:27-Heimsieg über den TV Neerstedt II.

Ein Landkreis-Derby hat den ersten Teil der Saison 2017/2018 in der Handball-Landesklasse der Männer beendet. Das entschied die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II in ihrer Halle am Ammerweg für sich. Sie besiegte den TV Neerstedt II mit 31:27 (15:10). Das Team von HSG-Trainer Hauke Dierks ist am 6. Januar bei den SFN Vechta wieder gefordert. Der TVN um Coach Ninos Chabo hat eine Woche länger Pause. Er empfängt am 13. Januar die HG Jever/Schortens II.

HSG II nutzt Überzahlspiel

Das Nachbarschaftsduell verlief bis zum 9:8 (20. Minute) auf Augenhöhe. Als der Neerstedter Julian Hoffmann eine Zeitstrafe absaß, nutzen die Hausherren das Überzahlspiel zum 11:9. Anschließend wurde das Zusammenspiel von Torwart und Abwehr der Gastgeber immer besser. Sie gingen mit einem Fünf-Tore-Vorsprung in die Pause.

In der hatte Dierks seiner Mannschaft mit auf den Weg gegeben, weiter mit viel Druck und Entschlossenheit zu agieren. Doch er hatte die Rechnung ohne die Neerstedter gemacht. Chabo fand mit einer Manndeckung gegen Sören Döhle in einer offensiven 5:1-Deckung ein Mittel, den Spielfluss der HSG zu stoppen. Die verzettelte sich mehr und mehr in Einzelaktionen. Mit der Folge, dass Michael Steenken das 19:19 (40.) erzielte. In der 47. Minute war es Thomas Schützmann, der für die Chabo-Sieben zur 24:23 Führung traf. Kurz darauf erhielt Schützmann aber eine Zeitstrafe – und die HSG schaffte die erneute Wende (26:24, 51.). In der verbleibenden Zeit konnte sie den Vorsprung verteidigen und einen glücklichen Sieg einfahren. Dierks und Chabo waren sich einig, dass ein Remis leistungsgerecht gewesen wäre.