Handball-Verbandsliga Männer Grüppenbühren/Bookholzberg erwartet Tura Marienhafe

Von Heinz Quahs

Konzentration beim Torabschluss. Marcel Behrens und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ließen zuletzt zu viele Hochkaräter liegen. Foto: Rolf TobisKonzentration beim Torabschluss. Marcel Behrens und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ließen zuletzt zu viele Hochkaräter liegen. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Die Verbandsliga-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg empfangen an diesem Samstag Tura Marienhafe. Die Partie wird um 19.15 Uhr in der Halle am Ammerweg angepfiffen.

Nach dem Derby-Debakel bei TSG Hatten-Sandkrug (16:33) sind die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Verbandsliga auf Wiedergutmachung aus: Der Aufsteiger (11.) erwartet am Samstag (19.15 Uhr) in der Halle am Ammerweg Tura Marienhafe (9.). Die Gäste haben sich Anfang der Woche nach acht Jahren von ihrem Trainer Victor Pliuto getrennt. „Man muss sehen, wie sich die Entlassung auswirkt“, sagt HSG-Trainer Andreas Müller.

Allerdings will sich die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg vornehmlich auf ihr eigenes Spiel konzentrieren. Die hohe Niederlage in Sandkrug wirkte bei der HSG noch einige Tage nach und offenbarte einige Baustellen. Das gilt vor allem für die Chancenverwertung. Denn immer noch lässt Grüppenbühren/Bookholzberg im Angriff zu viele Hochkaräter liegen.

Die HSG will sich im Kombinationsspiel mit guten Abschlüssen belohnen und damit den Gegner von Beginn an unter Druck setzen. Gleichzeitig soll der unbändige Kampfgeist mit den überzeugenden Torhütern Jan-Bernd Döhle und Arne Klostermann wieder zum Tragen kommen.

Tura-Spieler Keno Lücken ist der beste Torschütze der Liga

Das Hauptaugenmerk will Müller auf eine aggressive Deckung legen, denn mit dem Halblinken Keno Lücken verfügt Marienhafe über den Top-Torschützen der Liga, auch Sören Rossow und Jonas Speckmann sind bei den Gästen torgefährlich. Gegen diese wurfgewaltigen Spieler sind verschiedene Abwehrvarianten denkbar, doch Müller will dieses erst im Spielverlauf entscheiden.

Bis auf Stefan Buß, der die Bundesliga-A-Jugend beim THW Kiel betreut, kann Müller sein komplettes Team aufbieten. Er verspricht: „Wir werden alles daran setzen die Punkte in unserer Halle zu behalten.“