Handball-Bundesliga A-Jugend Grüppenbühren/Bookholzberg gastiert beim THW Kiel

Von Lars Pingel

Treten an diesem Samstag zum Rückspiel beim THW Kiel an: die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Bennet Krix (links). Foto: Rolf TobisTreten an diesem Samstag zum Rückspiel beim THW Kiel an: die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Bennet Krix (links). Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Die A-Jugend-Handballer bestreiten an diesem Samstag ihr letztes Bundesligaspiel im Jahr 2017. Sie sind beim THW Kiel zu Gast.

Die Rollenverteilung ist vor jedem der 22 Spiele, die die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Bundesliga bestreiten, gleich. Der Aufsteiger aus dem Landkreis geht sie als mehr oder weniger klarer Außenseiter an. Da ist es ärgerlich, dass er zuletzt nicht mehr in Bestbesetzung auftreten konnte, sodass der sowieso hohe Schwierigkeitsgrad gesteigert wurde. Das ist vor dem Gastspiel beim THW Kiel an diesem Samstag nicht anders. „Das Verletzungspech bleibt uns treu“, stöhnte HSG-Trainer Stefan Buß mit Blick auf die Trainingswoche, in der sich Sönke Harfst und Thies Kügler verletzten.

Grüppenbühren/Bookholzberg tritt ersatzgeschwächt an

Die beiden Außen werden an diesem Samstag ab 16 Uhr in der letzten Partie des Jahres 2017, die in der Helmut-Wriedt-Halle an der Rendsburger Landstraße ausgetragen wird, ebenso nicht mitwirken können wie Torwart Torben Knop und Rückraumspieler Kian Krause. „Wir können neun Feldspieler und zwei Torwarte aufbieten“, erklärt Buß. Die Zielsetzung des Schlusslichts für den Vergleich mit dem Tabellenfünften ist damit im Grunde klar. „Wir wollen lange mithalten, den THW lange ärgern“, bestätigt Buß.

Das Hinspiel hatte die HSG in Bestbesetzung mit 22:40 verloren. Dass der Nachwuchs des deutschen Rekordmeisters deshalb etwas nachlässig auftreten wird, glaubt Buß nicht. „Kiel wird zu Hause unbedingt gewinnen wollen“, sagt er mit Blick auf die Tabelle, in der der THW den Kontakt zur Spitze mit zehn Minuspunkten etwas verloren hat. Deshalb wird das Kieler Team alles daran setzen, die HSG zu bezwingen, um zu verhindern, dass es Probleme bekommt, unter den ersten Sechs zu bleiben. Diese Ränge sichern das Bundesliga-Startrecht für die kommende Saison.