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Tischtennis-Oberliga Männer TV Hude empfängt MTV Wolfenbüttel zum Kellerduell

Von Andreas Giehl

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Der Tischtennis-Oberligist TV Hude um Jonas Schrader empfängt an diesem Sonntag den MTV Wolfenbüttel. Foto: Rolf TobisDer Tischtennis-Oberligist TV Hude um Jonas Schrader empfängt an diesem Sonntag den MTV Wolfenbüttel. Foto: Rolf Tobis

Hude. Kellerduell in der Halle Am Huder Bach: Die Tischtennisspieler des TV Hude, Vorletzter der Oberliga-Tabelle, empfangen an diesem Sonntag das Schlusslicht MTV Wolfbüttel.

Eine Woche nach dem überraschenden 8:8 beim TSV Hagenburg steht für die Tischtennisspieler des TV Hude ein wichtiges Oberliga-Heimspiel auf dem Programm. Der auf Rang neun liegende Aufsteiger empfängt an diesem Sonntag, 21. Oktober, ab 14 Uhr in der Halle am Huder Bach am Vielstedter Kirchweg den Tabellenletzten MTV Wolfenbüttel.

TVH-Team optimistisch

Die Huder Mannschaft, in dieser Spielzeit einer der Außenseiter in der Liga, hat vor Wochenfrist voller Euphorie seinen ersten Punktgewinn gefeiert. Die Gewissheit, dass man mit einigen Konkurrenten mithalten kann, wiegt positiv. Am Sonntag möchte sie ihren kleinen Aufschwung nutzen und auch die MTV-Crew um Spitzenspieler und Abwehrspezialist Sven Arnhardt in einen offenen Schlagabtausch verwickeln. „Nach unserem letzten Erfolg gehen wir super motiviert in das Spiel. Vielleicht können wir fortsetzen, was wir in Hagenburg begonnen haben. Zwei Punkte vor eigenen Publikum zu holen, das wäre ein Hammer“, sagt Jonas Schrader, Spieler im Spitzenpaarkreuz der Huder.

Schrader, Nummer zwei des TVH, muss in der Hinrunde eine undankbare Aufgabe lösen. Das vor allem im zurückliegenden Verbandsliga-Meisterjahr aufstrebende Huder Eigengewächs muss sich mit einer langen Reihe von Elitegegnern auseinandersetzen. In seinen bisherigen sechs Einzeln konnte Schrader mehrmals gut mithalten, steht aber trotzdem noch ohne Erfolgserlebnis da. „Jeder weiß: Das Spitzenpaarkreuz ist in diesem Jahr unfassbar stark besetzt. Aber zweimal habe ich es immerhin in den fünften Satz geschafft. Vielleicht gelingt es mir gegen Wolfenbüttel, die Mannschaft mit einem Punkt zu unterstützen“, hofft der 21-Jährige.

Huder setzen auf ihre Geschlossenheit

Diese Begegnung im Tabellenkeller ist für beide Mannschaften richtungsweisend. Sowohl der TVH als Tabellenvorletzter mit seinen 1:5 Punkten als auch der noch nach der Balance suchende MTV (0:4) wollen unbedingt den Anschluss an das untere Mittelfeld halten. Im Gegensatz zu den Hudern können die Gäste auf jede Menge Erfahrung aus etlichen Jahren Zugehörigkeit in der Regional- beziehungsweise der Oberliga zurückgreifen. Im Frühjahr sind die Wolfenbütteler aus der Regionalliga abgestiegen, haben danach in Thilo Marschke einen ihren besten Spieler verloren. Der Leistungsunterschied zwischen den Kontrahenten ist dadurch weniger gravierend als zuvor. Trotzdem, die Huder wissen, dass sie dem MTV nur mit einer starken Kollektivleistung wie in Hagenburg Paroli bieten können.


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