Fussball-Oberliga SV Atlas Delmenhorst empfängt VfL Oldenburg

Von Klaus Erdmann

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Empfängt den VfL Oldenburg: der Fußball-Oberligst SV Atlas Delmenhorst um Nick Köster (rechts). Foto: Rolf TobisEmpfängt den VfL Oldenburg: der Fußball-Oberligst SV Atlas Delmenhorst um Nick Köster (rechts). Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Oberliga-Fußballer des SV Atlas Delmenhorst empfangen an diesem Samstag, 30. September, den VfL Oldenburg. Das Derby wird um 14 Uhr im Stadion an der Düsternortstraße angepfiffen.

Im Stadion beginnt an diesem Samstag um 14 Uhr ein mit Spannung erwartetes Treffen zweier Fußballteams, bei denen es sich sowohl um geografische als auch um tabellarische Nachbarn handelt. Der Oberliga-Aufsteiger SV Atlas belegt mit zwölf Punkten den vierten Platz. Gast VfL Oldenburg nimmt mit 13 Zählern den dritten Rang ein. SVA-Teammanager Bastian Fuhrken hofft auf 1200 Zuschauer: „Das hat dieses Spiel verdient“. Den Mannschaften winkt Position zwei, die der Heeslinger SC (14) innehat. Er bestreitet an diesem Samstag, 16 Uhr, das Gipfeltreffen bei Spitzenreiter FC Wunstorf (17).

Positive Erkenntnisse

3:0 in Northeim, Rote Karten gegen Dennis Janssen und Patrick Degen, 2:1 gegen die Nationalelf der Polizei – zuletzt war es nicht langweilig. „Bei Atlas ist immer was los“, sagt Trainer Jürgen Hahn lachend. Aber er habe positive Erkenntnisse gewonnen.

Oldenburg verfüge über einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern. „Die Mannschaft hat sich kontinuierlich verbessert“, sagt Hahn, der den VfL gegen MTV Gifhorn (0:1) und Arminia Hannover (1:1) beobachtet hat.

Daniel Isailovic, Oldenburgs spielender Co-Trainer mit Atlas-Vergangenheit (2015/16 absolvierte er für den damaligen Bezirksligisten 20 Spiele), sieht es ähnlich: „Wir haben eine eingespielte Mannschaft und ernten jetzt die Früchte der Arbeit, die wir in der letzten Saison geleistet haben.“ Natürlich sei es für ihn ein besonderes Spiel: „Ein Derby setzt eigene Reize. Ich freue mich sehr.“ Das gelte – nicht zuletzt aufgrund der großen Kulisse – für die gesamte Mannschaft, der auch der ehemalige Tur Abdin-Spieler Marvin Osei angehört.

Interessant ist, dass der seit sechs Spielen ungeschlagene SVA die Punkte zuletzt gegen Teams gesammelt hat, die auf den ersten sechs Plätzen liegen. Ranghöchster Gegner des VfL war hingegen der Tabellensiebte Arminia Hannover, gegen den es vor einer Woche ein 1:1 gab.

„Ein Spiel zweier Überraschungsteams“

Isailovic: „Ich habe vor der Saison nicht damit gerechnet, dass es ein Spiel des Vierten gegen den Dritten wird.“ So sieht es auch Manager Fuhrken: „Es ist ein Spiel zweier Überraschungsteams.“ Das trifft im Falle der von Personalsorgen geplagten Hausherren auch auf die Aufstellung zu. Neben den gesperrten Janssen und Degen fehlt Lars Scholz, der nach seiner Verletzungspause noch nicht wieder dem Kader angehört. Die Namen der zuletzt verletzten Simon Matta, Stefan Bruns und Dominik Entelmann versah Hahn sm Freitag mit Fragezeichen. Der Trainer: „Personell wird die Luft etwas dünner.“


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