Handball-Bundesliga A-Jugend HSG Grüppenbühren/Bookholzberg tritt beim TV Oyten an

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Treten an diesem Sonntag bei ihrem Bundesliga-Konkurrenten TV Oyten an: die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Bennet Krix. Foto: Rolf TobisTreten an diesem Sonntag bei ihrem Bundesliga-Konkurrenten TV Oyten an: die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg um Bennet Krix. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg treten an diesem Sonntag beim TV Oyten an. Der Vergleich der Bundesliga-Aufsteiger wird um 15 Uhr angepfiffen.

Zehn der elf Konkurrenten in der Bundesliga sind für die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, zumindest was den sportlichen Vergleich angeht, unbekannte Größen. Also einer nicht: Das ist der TV Oyten, in dessen Halle an der Pestalozzistraße ist die HSG an diesem Sonntag, 24. September, ab 15 Uhr zu Gast. In der Vorsaison trafen sich die Mannschaften, damals noch in der B-Jugend am Start, zunächst zweimal in der Oberliga (15:15 in Bookholzberg, 20:18 für den TVO in Oyten) und dann Anfang Juni in der zweiten Runde der Aufstiegsrelegation zur 1. Liga (15:15), an deren Ende beide den Aufstieg feierten. „Das ist ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt HSG-Trainer Stefan Buß vor dem Vergleich der Liga-Neulinge, die den Sprung in die Erstklassigkeit etwas überraschend geschafft hatten.

HSG-Trainer Stefan Buß lobt TV Oyten

In der Bundesliga ist es Pflicht, dass die Heimvereine den anderen Clubs Videos der Partien in ihren Hallen auf einer Internetplattform zur Verfügung stellen. Diese Möglichkeit hat Buß natürlich auch genutzt, um sich über die Spielweise der Gastgeber zu informieren. Er hat sich die Auftaktpartien der Oyter angeschaut. Das, was er sah, führt zu einem Lob. „Die Mannschaft ist richtig stark geworden“, sagt Buß über den TVO, der mit 20:34 gegen die SG Flensburg-Handewitt und mit 24:25 beim VfL Potsdam verloren hat. Das Team habe sich in der Abwehr im Vergleich zu den zurückliegenden Partien gegen die HSG nochmals verbessert und den Angriff verstärkt durch Landesauswahlmitglied Niklas Hafemann: Der wurfstarke Rückraumspieler hat ein Zweitspielrecht beim Männer-Verbandsligisten TvdH Oldenburg. Die HSG ist deshalb aber längst nicht chancenlos, findet ihr Trainer. „Wir müssen unseren Stiefel spielen, unser Spiel durchsetzen“, erklärt Buß, wie seine Mannschaft in Oyten bestehen kann. Insgesamt gelte: „Wer weniger Fehler macht, der gewinnt.“

Vier HSG-Spieler fehlen

Die HSG (1:3 Punkte), die für ihr erstes Heimspiel in der Eliteliga gegen den THW Kiel (22:40) von Gästetrainer Klaus-Dieter Petersen gelobt worden war, wird vor ihrem dritten Bundesligaspiel von Personalsorgen geplagt. In Piet Gerke, Jona Schultz (beide Kursfahrt) und Carsten Jüchter (Handverletzung) fallen drei Rückraumspieler aus. Auch Torwart Simon Schreiner muss, ebenfalls wegen einer Handverletzung, passen. Ihm droht sogar eine längere Zwangspause, berichtete Buß. „Im Moment haben wir wirklich ein bisschen Pech“, sagt er. Doch Bangemachen gilt nicht. „Es müssen halt andere in die Bresche springen“, bestätigt der HSG-Trainer.


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