Bundesliga-Heimpremie HSG Grüppenbühren/Bookholzberg will den THW Kiel ärgern

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Bennet Krix (links) und die A-Jugendlichen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg stehen vor dem ersten Bundesliga-Heimspiel. Foto: Rolf TobisBennet Krix (links) und die A-Jugendlichen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg stehen vor dem ersten Bundesliga-Heimspiel. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Für die A-Jugend Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg steht das erste Bundesliga-Heimspiel an. Am Sonntag treffen sie mit dem THW Kiel gleich auf einen großen Namen.

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg erlebt am Sonntag das erste Bundesliga-Spiel ihrer Geschichte – und der Gegner könnte prominenter nicht sein. Die A-Jugend empfängt am Bookholzberger Ammerweg ab 15 Uhr den Nachwuchs des Rekordmeisters THW Kiel.

Die Vorfreude ist vor der Premiere verständlicherweise groß. „Die Euphorie in und um den Verein ist riesig“, erzählt Buß. „Ein Traum wäre es natürlich, wenn wir von einer vollen Halle unterstützt werden.“

„120 Prozent geben“

Der Coach ist allerdings abgebrüht genug, um dem Spiel gegen den THW nicht zu viel Bedeutung zu geben. Die Kieler sind bei den Männern noch immer der Branchenriese, im Nachwuchs aber nicht das Maß aller Dinge. „Die Füchse Berlin sind da noch einmal eine andere Hausnummer“, sagt Buß, der die Kieler „eine starke und robuste Mannschaft“ nennt: „Wir wollen sie so lange wie möglich ärgern. Wir wissen, dass wir alle 120 Prozent geben müssen. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben. Sonst ist nichts zu holen.“

THW Kiel auf Video studiert

Buß und Trainerkollege Andreas Müller haben im Vorfeld alle Register gezogen. Das 36:36 beim TSV Sieverstedt am ersten Spieltag wurde aufgearbeitet, dazu gab es ein Videostudium der Kieler. „Wir haben uns einen Plan zurechtgelegt. Der bleibt aber unter uns“, meint der Coach.

Er wird ziemlich sicher aber beinhalten, dieses Mal weniger als 36 Gegentore zu kassieren. „Wir müssen in der Abwehr aggressiver und vom ersten Moment wacher sein. Dann kommen wir auch zu einfachen Toren“, sagt Buß.

DJ sorgt für Unterhaltung

Hauptaufgabe für ihn und seine Mannschaft wird allerdings das Genießen sein. Die HSG fühlt sich in der Bundesliga bislang wohl. „Du kannst dich mit den anderen Trainern schon allein ganz anders über Handball unterhalten“, sagt Buß und verkündet: „Auch wenn wir jetzt vermehrt auf große Namen treffen, ist bei jedem Spiel der Sieg das Ziel.“ Vielleicht hilft gegen Kiel ja musikalische Unterstützung: Für die A-Jugend-Heimspiele der Bundesliga-Saison hat die HSG einen DJ verpflichtet.


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