Fussball-Bezirksliga VfL Wildeshausen tritt beim SV Wilhelmshaven an

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Tritt mit seiner Mannschaft an diesem Freitag beim SV Wilhelmshaven an: Marcel Bragula, Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen. Foto: Rolf TobisTritt mit seiner Mannschaft an diesem Freitag beim SV Wilhelmshaven an: Marcel Bragula, Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen. Foto: Rolf Tobis

Wildeshausen. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen sind an diesem Freitag auswärts gefordert: Um 20 Uhr wird im Jadestadion ihre Partie beim SV Wilhelmshaven angepfiffen.

Die Heimspielstätte des SV Wilhelmshaven ist für Bezirksliga-Verhältnisse – und nicht nur für die – schon etwas Besonderes. Das Jadestadion an der Friedenstraße ist ein reines Fußballstadion, das Zuschauern auf 2200 Sitz- und 5300 Stehplätzen Platz bietet. Das Flutlicht, das an diesem Freitag für das Gastspiel des VfL Wildeshausen eingeschaltet wird, erfüllt die Norm des europäischen Fußballverbands Uefa, heißt es auf der Internetseite des SVW. „Es wird wohl nicht ganz ausverkauft sein“, sagt VfL-Trainer Marcel Bragula lachend vor der Partie, die um 20 Uhr beginnt. „Für die Jungs ist es sicher eine schöne Sache, dort zu spielen. Für mich spielt das keine Rolle.“

29 Spieler im Wilhelmshavener Aufgebot

Bragula konzentriert sich darauf, seine Mannschaft so vorzubereiten, dass sie die Partie erfolgreich gestalten kann. Dabei fällt ihm eine Antwort auf die Frage, was den VfL in Wilhelmshaven erwartet, nicht ganz leicht. „Das ist sicherlich eine Truppe, die den Anspruch hat, in die Landesliga aufzusteigen“, sagt Bragula über den SVW. „Wenn er mit vollem Kader antritt, hat er die Qualität dazu.“ 29 Spieler stehen im Aufgebot der Gastgeber, darunter sind einige Akteure, die schon in höheren Klassen aktiv waren. Diese Größe lässt aber auch viel Raum für Überraschungen. Am zurückliegenden Freitag, 8. September, hat sich Bragula die Wilhelmshavener bei ihrer 0:2-Niederlage beim VfB Oldenburg II angeschaut. „Das war vom Niveau her wohl das Beste, was ich in dieser Saison gesehen habe“, lobt er die Partie. Dem SVW fehlten dort allerdings „sechs, bis sieben“ der erfahreneren Kräfte, berichtete Bragula. Ob sie gegen die Wildeshauser dabei sind, weiß Bragula natürlich nicht. Eine Einschätzung, wie der Tabellensechste, der sechs Punkte aus fünf Partien geholt hat, gegen den VfL agieren wird, fällt daher schwer. Daraus wiederum folgert Bragula: „Wir müssen also sehen, dass wir unsere eigene Spielidee durchsetzen.“

VfL-Vorbereitung „ein bisschen eingeschränkt“

Starker Regen und zuletzt der Sturm haben die Vorbereitung der VfL-Mannschaft ebenfalls gestört. Das begann am vergangenen Sonntag, als das inzwischen für den 3. Oktober neu angesetzte Heimspiel gegen BW Bümmerstede ausfiel, und zog sich durch die Woche, in der die Trainingsmöglichkeiten „ein bisschen eingeschränkt“ waren. Die Absage unterbrach einen guten VfL-Lauf, der vier Siege aus vier Partien geholt hatte. „Schade“, fand Bragula die Rhythmusunterbrechung. Er hofft, dass seine Mannschaft an diesem Freitag schnell wieder in Schwung kommt, denn sie muss eine anspruchsvolle Aufgabe lösen. Optimistisch stimmt ihn, dass seine Spieler in den ersten Partien Flexibilität bewiesen haben, indem sie auch auf für sie eigentlich ungewohnten Positionen gute Leistungen gezeigt haben.


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