Baake hadert mit Spielverlauf VfL Stenum nach 3:1 nur 3:3 gegen VfB Oldenburg II

Von Richard Schmid

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Zweifacher Torschütze: Ole Braun. Foto: Rolf TobisZweifacher Torschütze: Ole Braun. Foto: Rolf Tobis

Stenum. Alles in allem leistungsgerecht 3:3 (1:1) trennten sich in einer kampfbetonten Fußball-Bezirksligapartie der VfL Stenum und der VfB Oldenburg II.

Gleichwohl haderte VfL Trainer Thomas Baake am Ende ein wenig mit dem Ergebnis: „Wir haben eine 3:1-Führung aus der Hand gegeben, das ist sehr schade. Am Ende haben wir bei Standards nicht richtig aufgepasst, jetzt müssen wir mit dem Punkt leben.“

Von Anfang an entwickelte sich vor etwa 100 Zuschauern, die trotz nahezu ununterbrochenem Dauerregen ausharrten, ein lebhaftes Spiel. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die Gäste die reifere Spielanlage und erspielten sich einige Feldvorteile. Der VfL Stenum hielt kämpferisch dagegen, weshalb Chancen erst Mangelware waren.

Wie aus dem Nichts fiel das 1:0 für die Stenumer. Nach einem Einwurf verlängerte Bastian Morche den Ball auf den freistehenden Waldemar Kelm, der von der Strafraumgrenze einnetzte (24.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff kassierten die Stenumer jedoch den Ausgleich. Malik-Erol Tuncer setzte sich auf der rechten Seite durch, die scharf geschossene Flanke klärte Torwart Roben Riechers nur unzureichend, weshalb Gästestürmer Jonathan Matondo zum 1:1 abstaubte (41.).

Doppelpack durch Ole Braun

Der in der zweiten Hälfte immer stärker werdende Regen machte beiden Teams zu schaffen. Dennoch erarbeitete sich Stenum ein Chancenplus. Nachdem Kelm im Strafraum gefoult worden war, verwandelte Ole Braun in der 55. Minute den fälligen Elfmeter zum 2:1. Nur acht Minuten später stand es sogar 3:1, als Gästekeeper Christian-Gabriel Gropius einen harmlosen Ball durch die Arme gleiten ließ. Braun nutzte die Chance und drückte den Ball über die Torlinie. Doch bei dieser Führung sollte es nicht bleiben. Zuerst verkürzte Jannik Vollmer nach einer Freistoßflanke auf 2:3 (68.). Dann erzielte Frederik Voltmann den 3:3-Ausgleich für Oldenburg (82.). „Ich bin mit der kämpferischen Einstellung trotzdem absolut zufrieden“, sagte Baake. „Wir haben viele Neulinge, das muss erst noch zusammenwachsen. Dann stellen sich die Erfolge auch ein.“


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