Zweite Runde im Bezirkspokal Wildeshausen und Stenum mit gelungenen Generalproben

Von Lasse Bahlmann

Trennten sich vom Landesliga-Aufsteiger Heidmühler FC in einem Testspiel mit einem 3:3: die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum um Rouven Heidemann. Foto: Rolf TobisTrennten sich vom Landesliga-Aufsteiger Heidmühler FC in einem Testspiel mit einem 3:3: die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum um Rouven Heidemann. Foto: Rolf Tobis

Wildeshausen/Stenum. An diesem Sonntag, 6. August, sind der VfL Wildeshausen und der VfL Stenum in der zweiten Runde des Fußball-Bezirkspokals 2017/2018 gefordert. Die beiden Mannschaften legten in Testspielen gelungene Generalproben hin.

Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen und des VfL Stenum sind an diesem Sonntag im Bezirkspokal gefordert. Um 15 Uhr werden ihre Zweitrundenspiele angepfiffen. Die Wildeshauser treten bei Frisia Goldenstedt (Bezirksliga 4) an, die Stenumer empfangen ihren Staffelrivalen GVO Oldenburg. Die Generalproben glückten: Beide Mannschaften zeigten in Testspielen ansprechende Leistungen.

Marcel Bragula ägert sich über Gegentore

Unter den Fans des VfL Wildeshausen dürfte das 9:2 ihres Teams gegen den Kreisligisten TV Dötlingen am Mittwochabend wohl für gute Stimmung gesorgt haben, Wildeshausens Trainer Marcel Bragula sah die Partie allerdings „aus zwei Blickwinkeln“, sagte er: „Als Freund des runden Leders sah man viele tolle Tore und gute Offensiv-Aktionen. Als Trainer sah ich zwei Gegentore, die wir in Überzahl bekommen. Das darf nicht passieren.“

Jannik Wallner setzt Schlusspunkt

Lennart Flege erzielte bereits in der zehnten Minute das 1:0. Danach dauerte es bis kurz vor der Halbzeit, ehe die nächsten Treffer fielen. Maximilian Seidel (37.), Sascha Goerke (40.) und Sebastian Bröcker (43.) sorgten für die 4:0-Pausenführung des VfL. Nach dem Wiederanpfiff schalteten die Wildeshauser einen Gang herunter. Trotzdem gelang Andrej Kari das 5:0 (62.). Zuvor war Dötlingen durch eine Gelb-Rote Karte nach gut einer Stunde Spielzeit in Unterzahl geraten. Dennoch verkürzte der Gast durch Roman Seibel (68.) und Shqipron Stublla (75.) auf 2:5. Die VfLer Kari (76.) und Seidel (79., 81.) sorgten aber wieder für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt setzte Jannik Wallner (83.). Marcel Bragula bemängelte die Chancenverwertung und die Abwehrfehler und merkte an: „Ich als Trainer hätte lieber 5:0 gewonnen.“

Wildeshauser Trainer erwartet schwere Aufgabe

Der VfL-Trainer rechnet nicht damit, dass das Pokalspiel seiner Elf in Goldenstedt am Sonntag zu einem ähnlichen Torfestival wird. Bragula erwartet eine Partie auf Augenhöhe: „Das wird eine schwere Aufgabe. Wir haben einen sehr guten Gegner. Wir spielen auswärts, da ist es wichtig, dass wir unser Spiel machen.“

Stenum erkämpft 3:3 gegen Landesligist Heidmühle

Der VfL Stenum testete seine Form ebenfalls am Mittwochabend. Er erkämpfte sich zuhause ein „Achtungsunentschieden“ (3:3) gegen den Landesliga-Aufsteiger Heidmühler FC. VfL-Trainer Thomas Baake war mit dem Auftritt seines Teams zufrieden, das war ihm wichtiger als das Remis: „In Testspielen gucke ich grundsätzlich nicht aufs Ergebnis.“

Die Stenumer lagen schnell zurück. Keno Siebert (2.) und Dardan Jashari (6.) netzten für den Heidmühler FC ein. „Die ersten 15 Minuten haben wir komplett verschlafen und uns vor allem das erste Tor selbst eingeschenkt“, befand Baake. Danach allerdings kam der VfL besser ins Spiel und erarbeitete sich gute Chancen, doch eigenes Unvermögen und ein starker Heidmühler Torwart Teo Nekic verhinderten Treffer. So stand es zur Pause 0:2.

Trainer Thomas Baake lobt seine Spieler

„Wir hatten kaum Stoppfehler und haben uns auch im Aufbauspiel nicht aus der Ruhe bringen lassen“, lobte Baake seine Mannschaft. Deren gute Leistung zeigte sich dann auch im Ergebnis. Kurz nach dem Wiederanpfiff kam der VfL durch ein Eigentor von HFC-Spieler Jakub Kurzawa zum 1:2 (50.). Julian Dienstmaier erzielte in der 79. Minute den Ausgleich. Doch die Freude währte nicht lange, denn Lukas Weis brachte Heidmühle nach einem Missverständnis in der VfL-Abwehr wieder in Führung. Aber ein schön herausgespieltes, spätes Tor von Kristian Bruns sorgte für den 3:3-Endstand (88.). „Ich bin mit der Leistung der Mannschaft absolut einverstanden. Im Hinblick auf das Punktspielprogramm zeigt uns das, dass wir gegen spielerisch starke Teams dagegenhalten können“, sagte Baake. Und auch für die Pokalpartie am heimischen Kirchweg gegen den Ligakonkurrenten GVO Oldenburg an diesem Sonntag sei das durchaus ein gutes Omen. Baake gibt sich kämpferisch: „Wir haben Blut geleckt. Wir wollen unbedingt in die nächste Runde, der Kader gibt das her.“


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