Handball HSG Hude/Falkenburg verpasst Aufstieg

Von Heinz Quahs

Enttäuscht, aber auch Stolz auf ihre Leistung: die HSG Hude/Falkenburg. Hinten von links Jürgen Erdmann, Jonathan Sparke, Spielertrainer Lars Osterloh, Lasse Wiosna, Luka Schultz, Felix Rose, Betreuerin, Uta Klammt und Hartmut Breitmeyer sowie knieend von links Christopher Burrell, Sebastian Auffarth, Daniel Herden, Mathias Düßmann und Alexander Karger. Es fehlt der verletzte Luca Tuchen. Foto: Heinz QuahsEnttäuscht, aber auch Stolz auf ihre Leistung: die HSG Hude/Falkenburg. Hinten von links Jürgen Erdmann, Jonathan Sparke, Spielertrainer Lars Osterloh, Lasse Wiosna, Luka Schultz, Felix Rose, Betreuerin, Uta Klammt und Hartmut Breitmeyer sowie knieend von links Christopher Burrell, Sebastian Auffarth, Daniel Herden, Mathias Düßmann und Alexander Karger. Es fehlt der verletzte Luca Tuchen. Foto: Heinz Quahs

Garrel. Erst ein verdienter Sieg, dann eine klare Niederlage und zum Abschluss eine unglückliche Pleite: Die Handballer der HSG Hude/Falkenburg haben bei einer Aufstiegsrelegation in Garrel den Sprung in die Landesklasse verpasst. Beim Viererturnier belegten sie nur Rang drei und spielen in der kommenden Saison weiter in der Regionsoberliga.

Der verpasste Aufstieg hatte für Hude/Falkenburg mehrere Gründe. Zum einen erschien der spätere Turniersieger und Aufsteiger Eickener Spvg II mit einem durch einige Spieler der Landesliga-Mannschaft verstärkten Team, die in der kommenden Saison dann aber wohl kaum noch in dieser Mannschaft eingesetzt werden. Zum anderen erschien das Team von Spielertrainer Lars Osterloh nur mit einem kleinen Kader, aus dem sich nach dem ersten Spiel der verletzte Kreisläufer und ins Krankenhaus abtransportierte Luca Tuchen verabschiedete.

Die HSG startete gut in das Turnier. Spiel eins gewann sie gegen Gastgeber BV Garrel mit 23:19 (13:11). Doch in der zweiten Partie beim 21:29 (9:15) gegen Eicken stand Hude/Falkenburg von Beginn auf verlorenem Posten – auch, weil die Eickener Ausnahmespieler Albert und Michael Brack sowie Christian Wetzstein geschickt die Fäden zogen. In der letzten Partie gegen die HSG Neuenburg/Bockhorn war Hude/Falkenburg die klar bessere Mannschaft, versiebte aber Großchancen en masse und kassierte mit einem direkt verwandelten Freiwurf am Ende den Knock-out zum 17:18 (10:9).

Trotz des verpassten Aufstiegs war Coach Osterloh mit seinem Team zufrieden. „Die Mannschaft hat alles gegeben. Es war auf Grund der dünnen Personallage ein sehr kräftezehrendes Turnier und den Ausfall von Luca Tuchen konnten wir in der Deckung und auch im Angriff nicht kompensieren.“ Ihn ärgerte allerdings das Verhalten des verstärkten Eickener Teams. „Das ist einfach nur schade.“


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