Oberliga-Relegation HSG Delmenhorst dank Moritz Schäfer zumindest in der zweiten Runde

Von Jörg Schröder

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Hier im Vorteil, am Ende unterlegen: Bastian Schäfer (rechts) von der A-Jugend der HSG Delmenhorst gegen Habenhausens Yannick Meyer. Foto: Rolf TobisHier im Vorteil, am Ende unterlegen: Bastian Schäfer (rechts) von der A-Jugend der HSG Delmenhorst gegen Habenhausens Yannick Meyer. Foto: Rolf Tobis

sroe Delmenhorst. Die neu zusammengestellte A-Jugend des TV Neerstedt ist in der ersten Runde der Relegation zur Handball-Oberliga ausgeschieden. Die HSG Delmenhorst hat im allerletzten Moment durch Siebenmeterwerfen den Sprung in die zweite Runde geschafft. In der männlichen Jugend B haben alle drei hiesigen Vertreter den direkten Sprung in die Oberliga in der ersten Runde der Relegation verpasst, sind aber am kommenden Wochenende weiterhin mit dabei, wenn es in die zweite Runde geht.

MJA

Dank Keeper Moritz Schäfer qualifizierte sich die HSG Delmenhorst für die nächste Runde der Oberliga-Relegation. Im Siebenmeterwerfen gegen den punktgleichen ATSV Habenhausen (beide 4:4 Punkte) parierte Schäfer drei Würfe. Die HSG verlor ihr Auftaktmatch gegen die körperlich überlegenen Habenhauser 13:17 (4:8), weil es ihr an Durchsetzungsvermögen mangelte und die Deckung zu unbeweglich war. Auch beim 20:21 (7:11) gegen den Elsflether TB war die Mannschaft von Trainer Torben Müseler sowohl in Deckung als auch im Angriff zu harmlos. Beim 20:17 gegen (10:11) gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen war die stabile 5:1-Deckung am Ende der Schlüssel zum Erfolg. Der notwendige 10:7 (6:5)-Erfolg gegen die SG Findorff war ein packender Fight. Die HSG führte 10:6 (27.), kassierte aber in der Schlussminute noch einen Gegentreffer und musste deshalb gegen den punktgleichen ATSV Habenhausen im Siebenmeterwerfen antreten, weil für die Platzierungen das Torverhältnis der punktgleichen Mannschaften untereinander entscheidend ist.

Der TV Neerstedt wird in der kommenden Saison indes definitiv in der Landesliga antreten. Mit 2:6 Punkten landete der TVN in seiner Viererrunde auf dem letzten Platz. Neerstedt gewann sein Auftaktspiel gegen die HSG Grönegau-Melle 17:13 (11:8) dank eines starken Kevin Pecht im Tor und trotz der sehr frühen Roten Karte gegen Luca Adams (3x2 Minuten). Bei der 9:18 (3:10)-Pleite gegen die SG Arbergen-Mahndorf war dem TVN-Team im Aufbau und Deckung anzumerken, dass es noch nicht so häufig zusammengespielt hatte. Beim 11:21 (4:10) gegen den TuS Bramsche fehlte es an der nötigen Treffsicherheit, gegen den haushohen Favoriten TV Bissendorf-Holte hatte Neerstedt beim 11:27 (6:13) nie eine Chance. Trainer Waldemar Struß war trotz der erneuten Niederlage nicht enttäuscht. „Die Jungen haben eine gute Moral bewiesen. Uns fehlt noch die Feinabstimmung und die nötige Aggressivität in der Deckung.“

MJB

Die HSG Grüpppenbühren/Bookholzberg II startete in der Gruppe zwei mit einer deutlichen 9:23 (3:12) Niederlage gegen den favorisierten Gastgeber TvdH Oldenburg. Besser lief es für die HSG-Jungen, von denen einige in der vergangenen Saison noch in der C-Jugend spielten, gegen den TV Cloppenburg. Hier setzte sich die Mannschaft mit 13:10 (5:6) durch. Zwar ging die Partie gegen HG Jever/Schortens 12:15 (5:8) verloren, doch Trainer Andreas Dunkel durfte sich dennoch freuen, denn seine Mannschaft zeigte eine sehr engagierte Leistung. Die letzte Partie gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen wurde mit 10:17 (7:11) verloren, weil den HSG-Jungen die Kraft fehlte, um mitzuhalten.

Der TV Neerstedt setzte sich in Gruppe vier dank einer sehr engagierten Leistung mit 19:8 (11:4) gegen ATSV Habenhausen durch. Mit der favorisierten HSG Nienburg lieferten sich die Neerstedter einen großen Kampf. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 16:16 (7:8). Im letzten Spiel gegen HV Lüneburg war beim 7:25 (4:12) für die von Werner Lenschau betreute Mannschaft schnell die Luft raus.

In der Gruppe 5 bekam es die HSG Delmenhorst im ersten Spiel mit Ausrichter TV Schiffdorf zu tun und gewann dank zweier später Treffer von Sam Ramin und Soheil Ramin etwas glücklich mit 20:18 (9:11). Dank einer deutlichen Leistungssteigerung hieß es gegen den VfL Horneburg 21:15 (9:6). Gegen den VfL Fredenbeck kam es zum entscheidenden Spiel um die Gruppenführung und den Einzug in die Vorrelegation zur Oberliga. Nach einem über lange Zeit ausgeglichenen Match unterlagen die Delmenhorster am Ende doch noch deutlich 15:21 (7:9) – auch, weil eine Zeitstrafe gegen Malte Till das Team völlig aus dem Rhythmus brachte.


Oberliga-Relegation MJA

HSG Delmenhorst: Hörner 7, Haase 16, Quaas, Soheil Ramin 1, Moritz Schäfer, Stadtsholte 4, Schmidt, Kowalzik 11, Sam Ramin 5, Bastian Schäfer 9, Müggenburg, Heinzel 6.

TV Neerstedt: Pecht 2, Steenken 6, Philipp Schrader, Stau 6, Schnittker 3, Bartsch 1, Klebinger 1, Hespers 9, Reuter 11, Voß, Adams 6, Bahn, Florian-Dennis Schrader 4.

Oberliga-Relegation MJB

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II: Evers, Strudthoff, Woltjen, Tolck 27, Krentz 6, Kinner, Meinardus 5, Steffen 1, Marquardt 2, Schunk, Hitschke 1.

TV Neerstedt: Müller, Meyer 1, Kleineidam 1, Poppe 7, Schrader 8, Logemann 13, Mueller 1, Völsgen 3, Hennken 3, Rode, Dasenbrock 5, Nordbruch.

HSG Delmenhorst: Wick, Sibahi, Oetken 12, Sam Ramin 9, Till 7, Pröhl, Hafemann 2, Soheil Ramin 11, Engelken, Brandhorst, Heise, Cuda 15.

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