Fußball-Landesliga Marco Prießner endgültig bis zum Saisonende gesperrt

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Ihm bleibt im Saisonendspurt die Zuschauerrolle: Marco Prießner. Foto: Rolf TobisIhm bleibt im Saisonendspurt die Zuschauerrolle: Marco Prießner. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Fußballer Marco Prießner ist erst ab der nächsten Saison für den SV Atlas Delmenhorst spielberechtigt. Das entschied nun in letzter Instanz das Oberste Verbandssportgericht bei einer Berufungsverhandlung.

Es sollte im Aufstiegsrennen der Fußball-Landesliga der letzte Trumpf für den SV Atlas Delmenhorst werden: Der SVA wollte auf der Zielgeraden der Saison auf einer Berufsverhandlung doch noch die Spielberechtigung für seinen vom Sportgericht gesperrten Stürmer Marco Prießner erwirken. Doch nun sind die Blau-Gelben und Prießner vor der letzten Instanz gescheitert. Das Oberste Verbandssportgericht des Niedersächsischen Fußball-Verbandes hat Prießners Berufung gegen die Entscheidung des Verbandssportgerichtes zurückgewiesen, in dem dem 25-Jährigen die vorzeitige Spielgenehmigung verweigert wurde. Dieses Urteil fällte das Oberste Verbandssportgericht bereits in der letzten April-Woche wie Atlas am Dienstag auf Nachfrage bestätigte. (Weiterlesen: Marco Prießner darf in der Rückrunde nicht für den SV Atlas spielen)

Prießners Ex-Klub TSV Oldenburg hatte vor dem Verbandssportgericht gegen die Spielerlaubnis des Stürmers geklagt, weil Prießner sein Rücktrittsschreiben beim TSV laut Klubchef Erdal Sarigül und mehreren Zeugen widerrufen haben soll. Prießner bestreitet dies weiterhin, auch der SV Atlas hält die Aussagen des TSV für nicht wahr. (Weiterlesen: Zoff um Prießner-Wechsel)

TSV Oldenburg ist Vergleich über 1000 Euro zu wenig

Vor dem Gericht blieben beide Parteien bei ihrer Aussage. Das Oberste Verbandssportgericht unter Leitung von Ralf Burgdorf schlug deshalb dem Rechtsvertreter des SVA einen Vergleich vor; dann wäre Prießner für die letzten fünf Partien spielberechtigt gewesen.

Atlas bot dem TSV Oldenburg deshalb 1000 Euro Entschädigung an. Diese Summe lehnte TSV-Klubchef Sarigül ab. Nach dk-Informationen forderten die Oldenburger eine Summe im mittleren vierstelligen Bereich, die der SVA aber nicht zahlen wollte.


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