Heimspiel gegen Bissendorf-Holte TV Neerstedt will sich „vernünftig präsentieren“

Von Frederik Böckmann und Christian Detloff

Der Saisonendspurt beginnt: Ole Goyert (am Ball) und der TV Neerstedt erwarten am Samstagabend den TV Bissendorf-Holte – hier in einer Szene aus der Vorsaison gegen Steffen Brüggemann. Foto: Rolf TobisDer Saisonendspurt beginnt: Ole Goyert (am Ball) und der TV Neerstedt erwarten am Samstagabend den TV Bissendorf-Holte – hier in einer Szene aus der Vorsaison gegen Steffen Brüggemann. Foto: Rolf Tobis

Neerstedt. Vorletztes Heimspiel für die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt in der Saison 2016/2017: Sie erwarten am Samstagabend (19.30 Uhr) den TV Bissendorf-Holte.

Von Rang fünf bis zu Rang zwölf – ganz theoretisch sind für die Handballer des TV Neerstedt in der Oberliga noch viele Platzierungen möglich. Wahrscheinlich ist für die Truppe von Trainer Jörg Rademacher am Saisonende aber ein Einlaufen auf Rang acht, neun oder zehn.

So oder so, der TVN will sich in den letzten Spielen einer von durchgängigen Personalproblemen geplagten Saison laut Rademacher „vernünftig präsentieren“. Im vorletzten Heimspiel der Saison erwartet Neerstedt (9.) am Samstagabend (19.30 Uhr) den TV Bissendorf-Holte (5.), der sich in der Rückserie gefangen hat und dort erst vier Punkte abgegeben hat. (Weiterlesen: Bissendorfs Handballer überraschen selbst ihren Teammanager)

Bissendorfs Trainer findet Spielpause unglücklich

Vier der vergangenen fünf Spiele haben die Gäste gewonnen. Nicht deshalb, sondern grundsätzlich findet Trainer Malte Mischok die zurückliegende fast dreiwöchige Spielpause unglücklich – „vor allem wenn es für viele Teams der Liga mittlerweile nur noch um wenig geht.“ Eine Woche Regeneration stand an, dann nahm der TVB wieder Fahrt auf, auch wenn einige Spieler wegen Erkältungen im Training aussetzen mussten. „In Neerstedt sind aber alle an Bord“, freut sich Mischok.

Die fünftplatzieren Bissendorfer wollen dort ihre gute Ausgangslage stärken. „Jeder ist voll motiviert, wenn es wieder losgeht. Trotzdem ist es nach dieser Pause nicht selbstverständlich, gleich gut reinzufinden“, erzählt der Trainer, der sich über die Konstanz und Weiterentwicklung des Teams freut.

Und Neerstedt? Hat mäßige Trainingswochen hinter sich. Erst fehlte Trainer Rademacher krankheitsbedingt, dann beruflich. Für ihn übernahm der künftige Coach Björn Wolken den Trainingsbetrieb. Das Hinspiel verlor Neerstedt 33:38.