Rebecca Horstmann siegt in Hagen Reiterinnen des RV Ganderkesee zeigen gute Leistungen

Freute sich über ihre erste Goldene Schleife der Saison 2017: Rebecca Horstmann vom RV Ganderkesee (Zweite von links). Sie hatte mit Friend of mine die Dressurprüfung der Klasse M** (FEI Einzelwertung für Junioren) in Hagen a. T. W. gewonnen. Veranstalter Francois Kasselmann (links) und Chefrichter Henning Lehrmann (rechts) gratulierten ihr und den Platzierten (von links) Franz Otto Damm, Johanna Sieverding, Kim Burschik, Marlina Garrn und Ninya Wingender. Foto: Anna Baden/P.S.I. GmbHFreute sich über ihre erste Goldene Schleife der Saison 2017: Rebecca Horstmann vom RV Ganderkesee (Zweite von links). Sie hatte mit Friend of mine die Dressurprüfung der Klasse M** (FEI Einzelwertung für Junioren) in Hagen a. T. W. gewonnen. Veranstalter Francois Kasselmann (links) und Chefrichter Henning Lehrmann (rechts) gratulierten ihr und den Platzierten (von links) Franz Otto Damm, Johanna Sieverding, Kim Burschik, Marlina Garrn und Ninya Wingender. Foto: Anna Baden/P.S.I. GmbH

Ganderkesee. Reitsportlerinnen des RV Ganderkesee haben am Osterwochenende gute Leistungen gezeigt. Dressurreiterin Rebecca Horstmann belegte in Hagen die Plätze eins und fünf, die Vielseitigkeitsreiterinnen Tabea-Marie Meiners, Nina-Carlotta Meiners und Marie Schreiber sammelten Erfahrungen in einem internationalen Turnier.

Ganderkesee. Ein erfolgreiches Osterwochenende liegt hinter der Dressurreiterin Rebecca Horstmann vom RV Ganderkesee. Das Mitglied des U-18-Bundeskaders kehrte mit einem Sieg und einem fünften Platz von der Sichtung für den „Preis der Besten“ zurück, die auf dem Hof Kasselmann in Hagen a. T. W. ausgetragen wurde. Die Ganderkeseer Vielseitigkeitstalente Tabea-Marie Meiners, Nina-Carlotta Meiners und Marie Schreiber boten derweil in Ein-Sterne-Prüfungen der „North Holland Horse Trials“ in Oudkarspel gute Leistungen.

Für „Preis der Besten“ gesetzt

Rebecca Horstmann war mit ihrem Friend of mine in Absprache mit dem Junioren-Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen in den beiden Prüfungen der Sichtung gestartet, berichtete ihre Mutter Anne Horstmann. Rebecca Horstmann und der Wallach hatten, nachdem sie Mitte Januar im „Preis der Zukunft“ in Münster Dritte geworden waren, eine Turnierpause eingelegt. „Das war so geplant; wir wollten es schön dosiert angehen“, erklärte Anne Horstmann. Die hatten sie am zweiten April-Wochenende im niederländischen Joosland mit zwei dritten und einem zweiten Platz in international besetzten Konkurrenzen beendet. „Da sie in diesem Jahr noch nicht so viele Turniere bestritten haben, fehlt noch etwas Routine“, erklärte Anne Horstmann den Start in Hagen. Qualifikationsstress gab es nicht, denn Rebecca Horstmann ist für den „Preis der Besten“, der als bedeutendste Nachwuchsveranstaltung neben den deutschen Jugendmeisterschaften gilt, als Kader-Reiterin gesetzt. „In der ersten Prüfung merkte man den beiden an, dass sie in diesem Jahr noch nicht so oft gestartet waren“, sagte Anne Horstmann über die Dressurprüfung der Klasse M** (Aufgaben der FEI-Mannschaftswertung für Junioren) am Karfreitag. Rebecca Horstmann sei vorsichtig, nicht auf Angriff geritten. Zudem habe sie ein Fehler im starken Trab viele Punkte gekostet. Der sei, berichtete Anne Horstmann, vielleicht auch darauf zurückzuführen, dass Friend of mine ein störendes Geräusch gehört habe. Die Ganderkeseerin kam auf 761,50 Zähler (68,604 Prozent) und wurde damit Fünfte. „So ganz unzufrieden waren wir gar nicht“, sagte Anne Horstmann. Der Sieg ging an Johanna Sieverding vom RuFV Cappeln mit Lady Danza (789,00/71,081).

Steigerung in der zweiten Prüfung

Am Samstag boten Rebecca Horstmann und Friend of Mine dann eine noch bessere Leistung. Ihnen gelang in der Dressurprüfung Klasse M** (Aufgaben der FEI-Einzelwertung für Junioren) „eine sehr schöne Runde“. Ihre Tochter habe, berichtete Anne Horstmann, „am zweiten Tag ein bisschen Gas gegeben“. Der souveräne Ritt wurde von den Richtern mit 826,00 Punkten (72,456 Prozent) belohnt. Das war der Sieg vor Franz Otto Damm vom RFV St. Katharina Flötz mit Lifestyle (817,00/71,667) und Johanna Sieverding auf Lady Danza (806,50/70,746). Die Ganderkeseerin startet als nächstes schon im „Preis der Besten“ (19. bis 21. Mai) in Warendorf.

Marie Schreiber wird in Oudkarspel Vierte

Erfahrungen in einem internationalen Turnier sammelten im niederländischen Oudkarspel drei Ganderkeseer Vielseitigkeitsreiterinnen. Und sie lieferten dabei durchaus gute Vorstellungen ab. In der Ponyvielseitigkeit (CCIP*) wurde Marie Schreiber mit Diabas Vierte. Nach der Dressur lagen die beiden mit 51,60 Strafpunkten noch auf Rang zehn. Mit einem fehlerlosen Geländeritt, nach dem nur 2,80 Zähler für Zeitüberschreitung hinzukamen, und einem Null-Fehler-Ritt im Springparcours schob sich das Paar mit insgesamt 54,40 Punkten noch weit nach vorn. Der Sieg ging an den Lastruper Calvin Böckmann mit Askaban (40,60).

Nina-Carlotta Meiners ohne Fehler im Gelände

In einer Langprüfung (CCI*) platzierten sich Nina-Carlotta Meiners und Emmi mit 55,10 Minuspunkten als Siebte. Sie waren mit diesem Ergebnis aus der Dressur gegangen. Dann beendeten sie den Gelände- und den Sprinparcours mit tollen Ritten fehlerlos. Platz eins sicherte sich Gesa Staas aus Bramsche mit St. Stacy (40,70). Tabea-Marie Meiners war in der Kurzprüfung (CIC*) gestartet. Sie war mit Luc M in dem Wettbewerb, den 55 Reiter begonnen hatten, nicht platziert (29./90,10). Nach der Dressur und einem fehlerlosen Springen belegte die Ganderkeseerin noch Rang 20 (58,10). Im Gelände kamen nach einer Verweigerung und für Zeitüberschreitung weitere Minuspunkte hinzu. Der Sieg ging an die Niederländerin Alice Naber-Lozemann mit Peter Parker (41,40).


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