Tischtennis-Landesliga Damen TV Jahn beim Süderneulander SV nur Außenseiter

Von Andreas Giehl

Am Samstag beim Süderneulander SV gefordert: Wibke Krüger vom TV Jahn Delmenhorst.Am Samstag beim Süderneulander SV gefordert: Wibke Krüger vom TV Jahn Delmenhorst.

Delmenhorst. Es droht die nächste Pleite: Die Tischtennis-Spielerinnen des TV Jahn Delmenhorst treten in der Landesliga am Samstag (15 Uhr) beim Süderneulander SV an.

Die Tischtennis-Spielerinnen des TV Jahn Delmenhorst wussten vor der Saison, dass es in diesem Landesligajahr ganz schwer für sie wird. Sie haben alles versucht, in der Hinrunde das „ganz große Unheil“ von sich abzuwenden. Gelungen ist es ihnen nicht. Nach sieben Spielen stehen sie mit 0:14 Punkten und Riesensorgen am Tabellenende. Am Sonnabend, auswärts um 15 Uhr, wird die nächste Niederlage kaum zu verhindern sein: Denn an den Tischen des Tabellenvierten Süderneulander SV wartet wieder eine verdammt harte Aufgabe.

TV Jahn Delmenhorst spekuliert schon auf das übernächste Spiel gegen BW Borssum

In den vergangenen Jahren haben Wibke Krüger und ihr Team etliche Male mit den Ostfriesen die Kräfte gemessen. Zumeist ging die Angelegenheit nicht gut aus. Die Rollen scheinen auch bei der Neuauflage klar verteilt: Während der SSV mit 11:5 Punkten und Rang vier sein Soll erfüllt hat, wartet der TV Jahn bisher vergeblich auf ein Erfolgserlebnis. Deswegen darf man von den Gästen in diesem Spiel wahrscheinlich nicht viel erwarten. Eher rechnen sich die Gäste was in einer Woche gegen BW Borssum aus. Die Emder stehen ebenfalls noch bei Null Punkten. Hier bestände noch einmal die Möglichkeit, den Rückstand zum Relegationsplatz acht (TSV Venne/5:11) ein klein wenig zu verkürzen.

Gastgeschenke gibt es für den TV Jahn Delmenhorst wohl nicht

Die aktuelle Gegner aus Süderneuland indes liegt in der Tabelle deutlich hinter dem Führungsduo: Die Aufstiegsanwärter Hundsmühler TV und SV Hoogstede haben in der Vorrunde jeweils 16:2 Zähler geholt. Dahinter haben die TTG Nord-Holtriem und der punktgleiche SSV die Ränge drei und vier fest gepachtet. Bei beiden Klubs bestand in den vergangenen Jahren mehrmals die Möglichkeit, in die Verbandsliga hochzurücken. Von dieser Option wurde nie Gebrauch gemacht. Man scheint sich in der Landesliga offensichtlich pudelwohl zu fühlen. Die Jahn-Riege darf deswegen keine Gastgeschenke erwarten.