Wildeshausen erwartet Oythe VfL-Coach Marcel Bragula vermisst „Mythos Krandel“

Rein ins Getümmel: Die Kopfballstärke von Abwehrchef Lennart Flege (links) dürfte auch gegen den VfL Oythe gefragt sein. Foto: Frederik BöckmannRein ins Getümmel: Die Kopfballstärke von Abwehrchef Lennart Flege (links) dürfte auch gegen den VfL Oythe gefragt sein. Foto: Frederik Böckmann

er Wildeshausen. Gegen den VfL Oythe bestreitet der VfL Wildeshausen, abstiegsgefährdeter Dreizehnter der Fußball-Landesliga, am Sonntag, 14 Uhr, das siebte Heimspiel.

Aber: In den sechs Partien zuvor holte die Mannschaft nur fünf der 14 Punkte. Marcel Bragula spricht in diesem Zusammenhang vom „Mythos Krandel“, der seiner Elf etwas abhandengekommen sei. Allerdings, so der Trainer des VfL, müsse man auch berücksichtigen, wo man gegen welche Gegner gespielt habe.

Bragula trauert nicht nur der Heimstärke vergangener Zeiten nach. Beim 0:4 in Nordhorn sei auch die taktische Disziplin abhandengekommen. „Grund ist die ständige Rotation“, ergänzt er. Ein Thema, dass ihn sehr stark beschäftigt. „Alle hier haben die Landesliga gewollt und man muss ihr hohe Priorität zollen. Wer A sagt, muss auch B sagen – das vermisse ich ab und zu. Spitzenmannschaften verfügen über einen Kreis von 13, 14 Leuten, die zwölf bis 16 Spiele gemacht haben.“ Das sei beim VfL nicht der Fall und das sei der Grund, warum einige Punkte fehlten.

Diese will man gegen Oythe sammeln. „Der Gegner besitzt seine Stärken im zentralen Mittelfeld und auf den Außenpositionen. Er spielt einen gepflegten Kombinationsfußball“, sagt der Coach, der Oythe beim 4:1 gegen den SV Bad Bentheim beobachtet hat. „Es wird eine schwere Aufgabe“, stellt Bragula fest und sagt: „Aber in unserer momentanen Situation ist jede Aufgabe schwer.“