Hockey-Damen und Herren HC Delmenhorst steht vor richtungsweisenden Heimspielen

Sie wollen am Sonntag die Nerven bewahren: Stürmer Jannik Hüllemann und der HC Delmenhorst brauchen am Sonntag in der Hockey-Verbandsliga gegen den Club zur Vahr II einen Sieg. Foto: Rolf TobisSie wollen am Sonntag die Nerven bewahren: Stürmer Jannik Hüllemann und der HC Delmenhorst brauchen am Sonntag in der Hockey-Verbandsliga gegen den Club zur Vahr II einen Sieg. Foto: Rolf Tobis

er Delmenhorst. Der Hockey-Club Delmenhorst (HCD) präsentiert den Anhängern am Sonntag in der Halle Am Wehrhahn ein interessantes Doppelprogramm. Es beschert den Aushängeschildern des Vereins zwei richtungsweisende Heimspiele.

Die Damen (Oberliga) bekommen es ab 11 Uhr mit dem Braunschweiger THC zu tun. Um 13 Uhr beginnt die Begegnung der Herren, die der 1. Verbandsliga Bremen angehören, mit dem Club zur Vahr II. Beide Vertretungen des Gastgebers stehen unter Zugzwang.

Die Damen zieren nach dem 0:8 bei Eintracht Braunschweig II und dem 0:16 beim HC Göttingen das Tabellenende. „Für uns beginnt die Saison erst mit dem dritten Spiel“, betont Ulli Hader, der die Damen und das Herrenteam trainiert. Diese Aussage basiert auf der Tatsache, dass die große Personalnot – in Göttingen standen lediglich sechs Spielerinnen zur Verfügung – der Vergangenheit angehört. „Aus dem aktuellen Kader fehlt nur Katharina Mende“, informiert der Coach. Mit dem Braunschweiger THC reist eine Mannschaft an, die gegen Göttingen (1:1) und beim MTV Eintracht Celle (6:6) Unentschieden erreichte.

Die Herren mussten nach ihrem ersten Saisonspiel ein bitteres 5:6 beim Bremer HC II, der zu den Mitkonkurrenten im Kampf um die Meisterschaft gehört, quittieren. Ein weiterer Titelkandidat stellt sich am Sonntagmittag in der Wehrhahnhalle vor: Club zur Vahr II.

Mit dem 12:1 beim Wilhelmshavener THC stürmten die Bremer an die Spitze. „Das wird ein heißer Tanz. Alles ist möglich“, erklärt Hader. Er rechnet nicht damit, dass Vahrs Zweite noch viele Punkte liegen lässt: „Dieses Spiel ist für uns fast schon die letzte Chance.“ Friedemann Brockmeyer steht erst ab Mitte Dezember zur Verfügung. „Ansonsten“, sagt Hader, „hoffe ich, dass ich aus dem Vollen schöpfen kann.“


0 Kommentare